So erfolgreich sind unsere Kunstturnerinnen

Ein toller Lohn für großartige Erfolge: Mit der Scheckübergabe der Wiesbadener Sportförderung erhalten unsere Kunstturnerinnen eine Würdigung, die sich sprichwörtlich bezahlt machen dürfte. Doch warum genau eigentlich? Die jüngsten Erfolge geben davon einen Eindruck.

Seyna N`Doye AK 13, Beyza Cumart AK 13, Lilly Pöpperl AK13, Anouk Almeida de Oliveira AK 14, Marie-Madeleine Ahr AK 12 (von links)

Mitte November trugen wir mit einem stark erkämpften 4. Platz im letzten Durchgang in Berlin zum Verbleib Eintracht Frankfurts in der 2. Bundesliga bei, trotz kurzfristiger verletzungsbedingter Ausfälle von Lana Marold und unseren Turnerinnen Seyna N`Doye und Madeleine Ahr. Unsere Anouk Almeida konnte dafür mit einem starken Vierkampf wertvolle Punkte zum Mannschaftserfolg beitragen.

Bereits am 3. November hatte unser Nachwuchs bei den hessische Mannschaftsmeisterschaften in Florstadt, trotz großem Andrangs in der Wettkampfhalle,  super Leistungen gezeigt.

Anna Belyakova und Alva Pedersen unterstützten in der Altersklasse von neun bis elf Jahren dieses Mal die Mannschaft des TV Heusenstamm und erreichten zusammen den Sprung hoch auf das oberste Podest als hessische Nachwuchs-Mannschaftsmeister.Die Mannschaft erzielte an allen Geräten, außer am Barren, mit Abstand die höchste Mannschaftswertung. Anna überzeugte am Sprung mit einem hoch heraus geturnten Strecksalto vorwärts (16,55 Pkt.) und Alva glänzte am Schwebebalken (15,10 Pkt. ) und am Boden (15,30  Pkt.).  (Foto: von links nach rechts: Alva Pedersen AK 10 und Anna Belyakova-Zagumennova AK 9)

Dritte bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften: Eva van Cauwenberg, Svetlana Levitzki, Marla Leugner, Ritwika Das und Elizaveta Belyakova (von links)

Unser jüngstes Team in der Altersklasse zwischen sieben und acht Jahren mit Eva van Cauwenberg, Ritwika Das, Elizaveta Belyakova, Svetlana Levitzky und Marla Leugner-Vilela musste sich gegen acht Mannschaften durchsetzen. Dies gelang ihnen mit dem dritten Platz und geturnten 162,60 Pkt. richtig gut. Nur einen Punkt Abstand zum zweiten Platz zeigte, wie knapp es während des Wettkampfes war. In der kalten Halle galt es zunächst über den doch sehr langen Zeitraum die Konzentration zu halten. Am Sprung erzielten wir die drittbeste Mannschaftswertung, am Barren die zweitbeste und am Balken die höchste. Dann erfolgte eine lange Pause, die uns viele Punkte kostete. Die Mannschaft erzielte leider am Boden nur das fünftbeste Ergebnis.

Vizemeister in der Kür

Am späten Nachmittag starteten unsere fünf Kürturnerinnen der Eintracht Wiesbaden Anouk Almeida de Oliveira (AK14), Beyza Cumart (AK13), Seyna N’Doye (AK13), Lilly Pöpperl (AK14) und Marie Madeleine Ahr (AK12). Unsere Kürmannschaft wurde von insgesamt fünf gemeldeten Mannschaften hessische Vizemeister mit nur zwei Punkten Abstand zum Team aus Wellerode.

Eintrachtler erhalten rund 3000 Euro Sportförderung

Eine ganze Reihe von Eintracht-Sportlern kann mit zusätzlichen Geldern planen. Für die Bobfahrer und Kunstturner nahm am vergangenen Sonntag Vereinsvorsitzender Peter Gresch im „Wohnzimmer“ beim Weihnachtsbrunch der Wiesbadener Sportförderung (Wispo) einen Scheck in Höhe von rund 3000 Euro entgegen.

Bedacht wurden im Einzelnen Alva Lillian Pedersen, Anouk Almeida de Oliveira, Marie-Madeleine Ahr, Seyna N‘Doye, Anna Belyakova-Zagumennova, Marla Leugner-Vilela, Svetlana Levitsky, Eva van Cauwenberg (Kunstturnen) sowie Christian Hammers, Costa Laurenz, Issam Ammour, Kim Kalicki (Bobfahren).

Insgesamt verteilte die Wispo in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres 36.500 Euro. Das sind 7.000 Euro mehr als im Halbjahr zuvor.

Rabenschwarzes Wochenende für HSG

Doppelte Pleite für unsere Damen und Herren in den Handball-Oberligen.

SG Rot-Weiß Babenhausen        –                       HSG 1                        32 : 30  (15 : 19)

Nichts zu holen beim Auswärtsspiel in Babenhausen für unsere erste Mannschaft in der Handball-Oberliga. Die Männer um Cheftrainer Alexander Müller verpassten damit zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Ausfallliste war leider zu lang am Wochenende und der Leistungsabfall konnte nicht kompensiert werden. Mit Lukas Kirchmeier, Danic Seiwert, Lucas Jenne und Max Kellner vielen vier Säulen weg, und Müller sah sich dadurch gezwungen, auf den Oldie und Routinier Yakup Kaplan zurück zugreifen. „Wenn einem am Wochenende solche Hiobsbotschaften ereilen, ist das bitter. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als bei Yakup anzurufen“, so der Trainer. An Kaplan lag es nicht, denn er steuerte nach seiner handballfreien Zeit elf Treffer bei. Damit war er der erfolgreichste Schütze des Tea s. Die HSG 1 geriet dennoch sehr schnell in Rückstand und lief diesem auch die ganze Spielzeit hinterher. Viele Zeitstrafen auf Seiten der Gäste sorgten dafür, dass man den Rückstand nie egalisieren konnte. Immer wenn es eng wurde, scheiterte man am Babenhausener Keeper oder brachte sich durch diverse Aktionen in der Abwehr in Unterzahl. Die SG Rot-Weiß Babenhausen zog gleich und Melsungen II, sowie Hüttenberg II sind der Mannschaft eng auf den Fersen. Die Luft wird dünn. „Das ist schon bitter. Wir müssen sehen, dass wir jetzt fit werden und mit einem vollen Kader nächste Woche nach Wettenberg fahren. Nur so können wir um unsere Chance kämpfen“, so der Trainer unseres Teams nachdenklich nach dem Spiel.

HSG VfR/Eintracht: Gippert, Kunkel; Kaplan (11/5), Hermsen, L. Walter, Garbo (3), Schmelzer, Schmelzer, Engel (9), Stadermann (5), Henkelmann (1), Langheinrich, Dietz (1).

„Die Leistung war in Ordnung“, so das Fazit von Jens Möller nach dem Spiel. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstag Abend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

„Die Leistung war in Ordnung“, so das Fazit von Jens Möller nach dem Spiel. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstag Abend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

TuS Kriftel        –                       HSG Damen                        29 : 23  (17 : 16)

Bei der ersten Damenmannschaft ging die Leistung für Jens Möller zwar „in Ordnung“. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstagabend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

Mehr zum Spieltag

Wer singt und rennt, der wird beschenkt

Ganz schön flink: Unsere jüngsten Turnerinnen und Turner auf dem Bankparcours

Nikoläuse treffen Kinder (und ihre Eltern) heutzutage an jeder Straßenecke. Kaum ein Weihnachtsmarkt, ein Kaufhaus oder ein Kindergartenfest, an dem nicht ein rot bemäntelter und weißbärtiger Komparse den Kleinen Geschenke in die Hände drückt. Die Begegnung, deren Zauber im Besonderen liegt, wird so häufig verramscht. Zum Leidwesen der Kinder.

Bei der Adventsfeier unseres Vereins wurde der Einzug des Nikolauses am Freitag, dem 7. Dezember in der Berghofhalle zum feierlichen Abschluss eines zweistündigen Sing- und Turnmarathons. Das Licht verlöschte. Dann begrüßten die über 60 großen und kleinen Gäste den Nikolaus mit „Morgen Kinder, wird’s was geben.“

Kinderliedermacher Herbert Cartus heizte den Kleinen kräftig ein

Zuvor hatte bereits Kinderunterhalter Herbert Cartus den Mädchen und Jungen alles abverlangt. Singen, Tanzen – verzaubert werden. Bei dem Programm des Liedermachers powerten sich selbst die Kinder noch völlig aus, die das „Vorprogramm“ der Turnabteilung verpasst hatten.

Die Turnkinder von Christel Stroh, Bettina Schmidt und Oyun Schmausz hatten da bereits auf Bänken und Matten ihr Können gezeigt. Christa Eng, die seit 1975 die Kinderweihnachtsfeier der Eintracht organisiert, hatte sich zudem direkt zu Anbeginn schon um das Einsingen der Kleinen und Großen gekümmert. „Das muss der richtige Nikolaus gewesen sein“, kommentierte eine kleine Besucherin auf dem Nachhauseweg ihren auf der Feier gewonnen Eindruck. Den Glauben wollen wir ihr lassen.

Am Ende hochverdient: Die Begegnung mit dem Nikolaus nach zwei Stunden des Singens, Tanzens und Turnens