Eintracht-Kinder feiern Weihnachten

Es schneit, es schneit! Weihnachtliches Kindergewusel in der Berghofhalle zu den Klängen von Rolf Zuckowski

Feiern wie bei Oma: Jahr für Jahr lädt die Eintracht ihren ganz jungen Nachwuchs in die Sporthalle an der Hellmundstr. ein. Dann gibt die Generation Großeltern ihr Bestes, um den Mädchen und Jungen einen vergnüglichen Adventsnach-      mittag zu bereiten. 

Unter Federführung von Christa Eng (Moderation) und Christel Stroh (Choreographie) sangen, tanzten und bastelten sich die Kinder durch den Nachmittag. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Jugendlichen der Abteilungen Leichtathletik und Karate sowie Mitgliedern des Veranstaltungsausschusses, die für das leibliche Wohl von Kindern und Eltern sorgten.

Als kurz vor Schluss die Lichter ausgingen und die Tür sich öffnete, wurde es für einen kurzen Augenblick ganz still. Dann begrüßten die Kinder lautstark den Weihnachtsmann (oder war es der Nikolaus?), der für die kleinen Gäste nicht nur Süßigkeiten mitgebracht hatte. Eine Tupperdose mit dem Aufdruck „TuS Eintracht Wiesbaden“ konnten die Kinder ebenfalls mitnehmen. Sie wurde am Folgetag bereits in KiTas der Stadt gesehen.    

Stark! Die Jugendlichen der Karateabteilung zeigen ihr Können

Verdient feierlich

Showtime: Kunstturnerin Lilly Pöpperl hebt ab (Fotos: Paul Müller)

Die Eintracht zeichnet ihre Mitglieder aus, die in den vergangenen zwölf Monate hervorstachen. Das klingt nach müden Füßen? Von wegen: Vorhang auf!

Wer viel im Internet unterwegs ist, und das sind die meisten von uns, der entwickelt normalerweise ein ziemlich gutes Gespür dafür, was für Nachrichten gerne erstmal liegen gelassen werden, ungeöffnet bleiben oder direkt gelöscht werden. Werbemails gehören dazu. Aber auch Einladungen mit sperrigem Betreff. „Ehrungsfeier“ ist so ein Wort. Es klingt nach einer Stehorgie, langen Reden und (bestenfalls) nach einem Gläschen Sekt, das die müden werdenden Füße betäubt.

Am vergangenen Sonntag war die Berghoffhalle im Westend anlässlich der Ehrungsfeier des Hauptvereins dennoch gerammelt voll. Und das vermutlich nicht nur daran, dass der Vorstand wohlweislich die Einladungen per Post verschickte. Den Vereinsmitgliedern bot sich ein buntes Programm mit kurzen Reden ranghoher Vertreter aus Sport und Politik sowie liebevoller Verpflegung durch den Veranstaltungsausschuss.

Was die Reden angeht, das wichtigste in drei Tweets: Unserem Vereinsvorsitzenden Peter Gresch macht die Arbeit auch nach über einem Jahr immer noch Spaß (1/3). Wir haben viele Migranten in unseren Reihen und leben damit (gegenseitige) Integration (2/4). Oberbürgermeister Gert Uwe Mende zeigte sich von unserem Verein  als „großer Familie“ begeistert. Er blieb bis zuletzt. (3/3)

Und wer wurde geehrt? Alle, die es verdient hatten. Aufsteiger, Platzierte, Jubilare, aber auch Menschen, die sich über lange Zeit ehrenamtlich für die Eintracht engagiert haben. Neben Ehrennadeln und Urkunden gabs Wein und Süßigkeiten.

Begleitet wurde das Programm am Xylophon von Dominik Schumacher mit stimmungsvollen  Klängen und atemberaubenden Sprüngen unserer jungen Kunstturnerinnen bei ihrem Bodenprogramm. Last but least leisteten die Mitglieder unseres Veranstaltungsausschusses ganze Arbeit, die in stundenlanger Arbeit für das leibliche Wohl und die Bestuhlung der „Festhalle“ gesorgt hatten.

Peter Gresch zeigte sich nach der Veranstaltung entsprechend zufrieden. „Das war super, was alle Beteiligten hier aufgestellt haben.“ Er habe nur positives Feedback erhalten. Der Betreff „Ehrungsfeier“ jedenfalls dürfte kommendes Jahr wieder bei vielen Eintrachtlern auftauchen. Es gibt guten Grund, sich das Ganze genauer anzuschauen.

Sieben von vielen: Vereinsvorsitzender Peter Gresch (links) und seine Stellvertreterin Hanne Schwerdtner (2 v.l.) neben verdienten Eintrachtlern

Kunstturnerinnen räumen bei Hessischen Meisterschaften ab

Medaillenregen für unsere Mädchen in Wellerode – inklusive Meistertitel.

Zehn unserer Turnerinnen konnten wir zu den diesjährigen Hess. Meisterschaften im Mehrkampf als auch an den Einzelgeräten in der Altersklasse 7 bis 11 melden.

Unsere Jüngsten in der Altersklasse 7 platzierten sich im größten Teilnehmerfeld des Tages mit Platz 10 im Mehrkampf für Nelya Schick (47,25 Pkt.), Juno Steup belegte Platz 18 (43,75 Pkt.) und Miroslava Levitzkiy errang Platz 24 (40,15 Pkt.).

In der Altersklasse der 8-jährigen konnte Eva van Cauwenberg ihren Erfolg vom letzten Jahr wiederholen und erkämpfte sich mit 55,25 Pkt. und nur einem Zehntel Rückstand zum ersten Platz die Vizemeisterschaft im Vierkampf. Gleichzeitig gewann sie die Silbermedaille am Barren mit 14,60 Pkt. Ihre Alterskameradinnen Ritwika Das und Magdalena Lang belegten im Mehrkampf einen sehr guten 9. und 10. Platz mit jeweils 50,25 Pkt. und 49,95 Pkt.

In der Altersklasse 9 erkannte man spätestens mit einer gewaltigen Sprungwertung am zweiten Gerät die Führung durch Valasia Konstantinidou im Vierkampf. Valasia konnte diesen Vorsprung sogar durch die zweitbeste Stufenbarrenwertung und die drittbeste Balkenwertung noch ausbauen, so dass sie sich mit erturnten 63,10 Pkt. den Hessischen Meistertitel in der Altersklasse 9 sicherte. Zudem erturnte sie sich den Meistertitel am Sprung mit 17,65 Pkt., den Vizetitel am Stufenbarren mit 15,45 Pkt und die Bronzemedaille mit 15,25 Pkt. amSchwebebalken. Ihre Vereinskameradin Marla Leugner-Vilela erturnte sich mit 61,20 Pkt. den hart umkämpften Vizetitel. Marla lag nach dem 2. Gerät noch auf Platz vier und konnte aber mit einer sauber durchgeturnten Balkenübung als letztes Gerät nicht nur die Silbermedaille mit 15,55 Pkt. sichern, sondern auch in der Gesamtwertung an der Konkurrenz aus Wellerode vorbeiziehen. An Ihrem Lieblingsgerät erturnte sich Marla mit 14,85 Pkt. ebenfalls den Vizetitel. Svetlana Levitzkiy erzielte mit 56,55 Pkt. den zehnten Platz. Hervorzuheben ist, dass Svetlana die sauberste Barrenübung präsentierte, Platz 5 in der Einzelwertung an diesem Gerät mit erturnten 14,60 Pkt.

In der Altersklasse 11 zeigte Alva Pedersen mit dem Vizetitel und erturnten 50,55 Pkt. ihr Können. Ihre Konkurrentin aus Heussenstamm war auch an den Einzelgeräten nicht zu schlagen, so dass Alva auch an den vier Einzelgeräten mit dem Vizetitel geehrt wurde.

Am späten Nachmittag erturnten sich die hessischen Kürturnerinnen die Mannschaftsmeisterschaft unter 7 gestarteten Vereinen. Beyza Cumart, Lilly Pöpperl, Anouk Almeida de Oliveira und Seyna N`Doye erturnten sich mit dem dritten Platz einen Pokal mit erreichten 123,85 Pkt.

Mit insgesamt zwei Gold-, elf Silber- und einer Bronzemedaille bestätigten unsere Turnerinnen, dass sie in allen Altersklassen zweifelsfrei zur Hessischen Spitze gehören.