Sponsoren helfen Kunstturnerinnen ein großes Stück voran

Die Wiesbadener Sportförderung, die Stadt und weitere Sponsoren unterstützen unsere Sportlerinnen mit über 10.000 Euro. Das heiß ersehnte neue Bodenfeld rückt damit näher.


Balkenauftritt (von links): Marla Leugner-Vilela (AK9), Valasia Konstantinidou (AK9), Alva Lillian Pedersen (AK11), Lilly Pöpperl (AK14), Anouk Almeida de Oliveira (AK15) und Seyna N`Doye (AK14)

Im Rahmen der Sportlerehrung der WISPO (Wiesbadener Sportförderung) am 16. Mai 2019 – beim diesjährigen Gastgeber und Sponsor ESWE Versorgung – verteilten Oberbürgermeister Sven Gerich und die Vertreter der Sponsoren viele Umschläge für die dringend benötigte Unterstützung erfolgreicher Sportler in Wiesbaden. Auch die Leistungen unserer Kunstturnerinnen wurden abermals anerkannt und feierlich geehrt. Es wurden Fördermittel für viele unserer Turnerinnen sowie auch für unseren Stammverein TuS Eintracht Wiesbaden 1846 J.P. übergeben.

Als kleiner Höhepunkt des Abends durften in diesem Jahr unsere Turnerinnen am Schwebebalken ihr Können zeigen, was im Anschluss noch mit einer sehr freudigen Überraschung extra belohnt wurde! Die Stadt und einige Sponsoren versprachen spontan, noch rund 10.000 Euro zusätzlich für unser ersehntes neues Bodenfeld dazu zu geben. So sind wir unserem geplanten Umbau ein großes Stück näher gekommen.

Ein herzliches Dankeschön an die WISPO, allen Sponsoren und auch an unseren scheidenden Bürgermeister, Herrn Gerich!

Hessische Leichtathletik Seniorenmeisterschaften in Hofgeismar (11.-12.5.2019)

11 Hessenmeister Titel für die TuS Eintracht Wiesbaden Sportlerinnen und Sportler. Trotz widriger Wetterbedingungen (Dauerregen und niedrige Temperaturen) überzeugten vor allem Sprinter Thorsten Bühl und  „Mehrkämpfer“ Thomas Höner  mit je 3 Titeln, bemerkenswert auch der neue Hessenrekord im Stabhoch durch Rolf Nucklies.

Kühle Temperaturen und Dauerregen machten am ersten Tag der Veranstaltung den Athleten gewaltig zu schaffen. Nur dick vermummt und mit langer Trainingshose bzw. Tide vermittelten den Eindruck, etwas gegenüber den Bedingungen unternommen zu haben. Die erzielten Leisungen waren dementsprechend…. Pech hatte Petra Koliwer im Weitsprung. Mit gleicher Weite aber schlechterem zweitbesten Versuch musste sie sich mit Platz 2 begnügen. Der zweite Wettkampftag versöhnte wettertechnisch mit viel Sonne……

Ergebnisse

M45

100m                      1.            Thorsten Bühl                        12.18 sek.

200m                      1.            Thorsten Bühl                        25.19 sek.

400m                      1.            Thorsten Bühl                        63.32 sek.

M55

Kugel                     4.            Michael Schenk                     10.28m

Diskus                   3.            Michael Schenk                     32.81m

Speer                     3.            Michael Schenk                     38.48m   

M65

Stabhoch               1.            Rolf Nucklies                         3.20m (Hessenrekord)

Kugel                     1.            Thomas Höner                       10.78m

100m                      1.            Thomas Höner                       14.25 sek.

200m                      1.            Thomas Höner                       30.62 sek.

Diskus                   2.            Thomas Höner                       34.56 m

M70

Kugel                     1.            Siegfried Meyer                     10.10m

Diskus                   2.            Siegfried Meyer                     31.86m

Speer                     2.            Siegfried Meyer                     32.46m

M75

100m                      1.            Ulf Restle                               15.50 sek.

W50

Kugel                     3.            Petra Koliwer                         9.77m

Weit                       2.            Petra Koliwer                         4.55m

Hoch                      1.            Petra Koliwer                         1.30m

80m Hürden           3.            Petra Koliwer                         14.98 sek.

W55

Weit                       1.            Erika Höner                           3.57m

Kugel                     3.            Erika Höner                           6.65m

Speer                     4.            Erika Höner                           18.10m

Ein rabenschwarzes Handballwochenende

Auf den Aufstieg folgt der Abstieg: Unsere Damen starten kommende Saison wieder in der Landesliga

Der Traum vom Klassenerhalt in der Oberliga platzt für beide Spitzenteams. Auch die Bezirksoberligamannschaft steigt ab.

Rabenschwarzes Wochenende für unsere HSG. Leider steigen, abgesehen von unserer Dritten, alle unsere aktiven Mannschaften ab. Der Traum vom Klassenerhalt ist sowohl für unsere Oberliga-Handballerinnen und Handballer als auch für unser BOL-Mannschaft ausgeträumt.

Unsere Ladies hatten sich zwar in der Rückrunde massiv gesteigert und sich ein Endspiel in Walldorf erarbeitet. Leider konnte aber ausgerechnet im letzten Spiel das volle Potenzial nicht abgerufen werden. Damit ist der Abstieg besiegelt. In Walldorf war vor allem die Offensive nicht oberligatauglich und so verlor man das Endspiel 12 : 20 (9:9). „Wir haben im Angriff keinen Fuß auf den Boden bekommen.“, so Cheftrainer Möller. Nun steht nach nur einem Jahr Oberliga wieder der Schritt in die Landesliga an. „Dort werden wir einen Neuanfang starten und den Wiederaufstieg anpeilen“, gab sich Möller nach Spielschluss kämpferisch.

Weis, Schmidt; Sherlock (1), Großkurth, Riehl (2), Hermenau (4/4), Schlitz, Becht, Sulejmani (2), Michel, Baumgart, Kaminsky (1), Werer (2), Hampel.

Auch unsere HSG 2 wird in der kommenden Saison eine Etage tiefer, in der Bezirksliga A antreten. Jetzt wo sich herausgestellt hat, dass auch noch Eppstein in die BOL absteigt und es eventuell sogar vier Absteiger gibt, hat man auch die Gewissheit, dass ein Klassenerhalt in dieser Saison nahezu nicht machbar war. Das Spiel gegen die TG Eltville ging mit 24:26 (11:15) verloren. Die Gäste aus dem Rheingau waren vor 200 Fans von Beginn an das dominierende Team. „Sie haben am Ende verdient gewonnen“, lobte VfR/Eintracht-Coach Gregor Daus den Konkurrenten.

Hermsen (5), Deusch (4/4), Rausch (3), Kirchmeier, T. Moos, L. Moos, Stadermann, Vella (je 2), Franco, Seiwert

Am bittersten lief es für unsere HSG 1. Das Spiel gegen Babenhausen wurde zwar mit  28:23 gewonnen, aber ab der fünfzigsten Minute war es ein bizarrer Anblick. Das Ergebnis vom Spiel in Melsungen sickerte durch, und das führte trotz Sieg zu Bedrücktheit auf der Tribüne. „Wir hatten sehr viel Pech diese Saison und dennoch hat die Mannschaft 22 Punkte geholt. Eine Punktzahl, die in den allermeisten Saisons gereicht hätte. Dieses Mal leider nicht und daher werden unsere Jungs in der kommenden Saison in der Landesliga angreifen. Den Abstieg haben wir in der Phase im November mit den vielen Verletzten verursacht. Die Rückrunde mit 14 Punkten kann sich dagegen sehen lassen. Letztlich ist es total bitter, da wir trotz der Abgänge im vergangenen Jahr doch sehr viele wichtige Punkte geholt haben. Aber es lief letztlich alles gegen uns. Jetzt kann nur die sofortige Rückkehr unser Ziel sein – ohne Wenn und Aber. 2020/21“, so der enttäuschte Trainer Alexander Müller.

Kunkel, J. Kellner; Engel (6/4), Henkelmann (8), Kirchmeier, Huthmacher (5), Schmelzer, Stadermann (2), Seiwert (1), Garbo (2), Hermsen (2), L. Walter, Dietz (2), Langheinrich

Wir wollen uns bei unseren treuen Fans und Sponsoren bedanken. Gerade in schwierigen Zeiten zählt jeder Zuschauer, jede Hilfe, jede Zuwendung! Wir bauen auch in der nächsten Saison auf Euch.

Dieses Wochenende ist wohl das bitterste Wochenende, dass wir in der Geschichte der HSG miterleben mussten aber wir werden uns schütteln und voller Motivation wieder angreifen.

Seid Euch sicher, dass wir alles daran setzen in der kommenden Saison einige Aufstiege feiern zu können.

Wir kommen wieder!!!

Doppelturnier 2019: Eine kayserliche Premiere

Der nominell noch schwächste Spieler gewinnt an der Seite eines Routiniers. Die Zutaten zum Sieg: Eintracht, ein nützlicher Vorsprung und Nerven wie ein Profi.

Starkes Team: Paul Kayser auf den Schultern von Lorenz Hemicker, daneben die Zweitplatzierten Benjamin Frankler, Thao Tran und Turnierleiter Furkan Dogan (rechts)

Wenn eines stets sicher ist bei unserem Saisonabschlussturnier, dann dass nichts sicher ist. Auf den Ausgang des Turniers können sich die Teilnehmer in etwa so verlassen wie auf das Wetter im April. Ob Favoriten straucheln oder durchmarschieren hängt von vielem ab: Der Zusammensetzung der denkbar ungleichen Gespanne an der Platte und den Punkten etwa, die aufgrund von Leistungsunterschieden zwischen den Doppeln vergeben werden.

Beim diesjährigen Durchgang des Doppelturniers kam es aber nicht nur zu einer Überraschung, sondern zu einer handfesten Premiere. Mit Eintrachts B-Schüler Paul Kayser, dem 2.-Herren-Capitano Lorenz Hemicker als Partner zugeteilt wurde, konnte erstmals der Teilnehmer mit dem niedrigsten TTR-Wert den Wettkampf gewinnen. Ballsicher und (zumindest dem äußerem Anschein nach) meist seelenruhig wie ein Profi schaffte es der junge Nachwuchsspieler, selbst gegen übermächtig scheinende Gegner manchen schwierigen Ball im Spiel zu halten, Punkte vorzubereiten – oder mitunter sogar selbst zu machen. 

Zusammen mit den mitunter üppigen Punktevorgaben angesichts von Pauls noch geringer TTR-Platzierung musste sich das Doppel Kayser/Hemicker in den fünf Gruppenspielen nur ein Mal gegen Leonardo Gehrling und Matthias Heinze geschlagen geben. 

Im Finale des 24 Spieler umfassenden Teilnehmerfelds wartete dann noch mit Thao Tran und Benjamin Frankler noch einmal das nominell beste Doppel des Turniers. Den Leistungsvorteil konnten die beiden Dank einer jeweils vorgegebenen Fünf-Punkte-Führung und ein paar Flüchtigkeitsfehlern der Gegner kompensieren und rasch davonziehen, zumal Paul sich noch weiter steigerte und seine Rolle im Finale nahezu perfekt umsetzte.

Den Schlusspunkt unter die Saison setzten die Abteilungsmitglieder wie üblich anschließend nach dem Turnier bei „El Antonio“ um die Ecke. Zu feiern gab es angesichts der drei Aufstiege genug

Mit voller Kraft voraus

Die Jahreshauptversammlung wählt Barbara Tekampe zur zweiten Schatzmeisterin. Damit die Eintracht zukunftsfit wird, nimmt Vorstand Peter Gresch alle Mitglieder in die Pflicht.

Das Vorstandstrio geht ins zweite Jahr: Peter Gresch, Hanne Schwerdtner und Thao Tran

Bei der Eintracht geht es weiter voran. Zwölf Monate nach dem Wechsel des Vereinsvorstands wählte die Jahreshauptversammlung am 6. Mai Barbara Tekampe zur zweiten Schatzmeisterin. Damit verstärkt Tekampe das Team um Peter Gresch (1.Vorsitzender), Hanne Schwerdtner (stv. Vorsitzende) und Thao Tran (Kassenwartin). Sie ist damit der zweite Neuzugang, den der Vorstand für vakante Positionen gewinnen konnte. Im September 2018 hatte Lorenz Hemicker das Amt des Pressewarts übernommen.

Unbesetzt blieb weiterhin der Posten des zweiten stellvertetenden Vorsitzenden. Ein Zustand, der aus Sicht von Gresch sich bald ändern muss, damit der Verein mit seinen 1300 Mitgliedern fit für die Zukunft gemacht werden kann. Ansonsten habe der Verein in ein, spätestens zwei Jahren „eine riesengroße Baustelle“, die dann kaum noch zu schließen sei.

Als erste stellvertretende Vorsitzende wurde Hanne Schwerdtner einstimmig im Amt bestätigt. Für die Arbeit des vergangenen Jahres wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Ein echter Höhepunkt wartet auf alle Vereinsmitglieder am 21. September. Dann wird wieder das Sommerfest des Vereins auf der Tennisanlage stattfinden.