
Auf ihrer Versammlung stimmen die Eintrachtlerinnen und Eintrachtler mit großer Mehrheit für eine neue Version ihrer Vereinssatzung. Der Hauptvorstand wird im Amt bestätigt.
Jeder braucht es, ab und wann: ein Update. Das gilt für Smartphones genauso wie für Sportvereine. Gut, die Taktung ist bei Letzteren viel seltener. Während auf dem Display unter „Einstellungen“ gefühlt ständig daran erinnert wird, werden Satzungen von Vereinen normalerweise nur alle paar Jahre mal geändert. Aber damit Bälle fliegen, Saltos gesprungen werden und, ganz profan, Mitgliedsdaten gepflegt werden können, braucht es dann und wann eine Aktualisierung. Das liegt nicht nur an gesetzlichen Regelungen, die einzuarbeiten sind. Zwar wächst die Zahl der Eintrachtler. Aber wie in der Gesellschaft steigt in Sportvereinen zugleich auch das Durchschnittsalter. Die Zahl derer, die ein Ehrenamt übernehmen können, stagniert. Effizienz tut Not. Zugleich gilt es, siehe Corona, auch in Ausnahmesituationen handlungsfähig zu bleiben. Für all‘ das gilt es, Vorsorge zu treffen.
Am vergangenen Mittwoch wurden die Grundlagen dafür gelegt. Die knapp hundert Eintrachtler, die zur Versammlung in die Berghoffhalle gekommen waren, verabschiedeten den Satzungsentwurf mit großer Mehrheit. Vereinsrat und Hauptvorstand hatten sich bereits zuvor für die Annahme ausgeprochen. Den ursprünglichen Entwurf des Hauptvorstands hatte die Mitgliederversammlung vergangenen November zur Überarbeitung an eine Taskforce gegeben. Ihre Teilnehmer, die aus allen Abteilungen des Vereins und aus dem Hauptvorstand kamen, hatten drei Monate lang den Entwurf geprüft und die Paragraphen optimiert.
Mit dem Ergebnis zeigte sich Peter Gresch zufrieden. Die neue Satzung spiegele wider, wie sehr sich alle ins Zeug gelegt und das Beste für alle Seiten umzusetzen versucht hätten. Das sei geglückt, auch wenn Kompromisse nötig gewesen seien. „Aber damit kann ich leben“, so der Vereinsvorsitzende. „Das war eine tolle Teamleistung. Dank an alle, die sich so reingehangen haben!“
Peter Gresch, Verwaltungsvorstand Tanja Faßhauer und die erste Schatzmeisterin Thao Tran wurden anschließend mit klaren Mehrheiten in ihren Ämtern bestätigt. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre.