„Team Halle-Wiesbaden“ überzeugt in Berlin

Zwei statt erst drei und am Ende dann sogar zu viert: Gemeinsam mit zwei Mädchen aus Halle erturnen sich Marla Leugner-Vilela und Valasia Konstantinidou beim Bärchenpokal den 5. Platz.

Bild von links nach rechts: Marla Leugner-Vilela (AK9) und Valasia Konstantinidou (AK9)
(Foto: Angela Göbel)

Am vergangenen Wochenende begann für unsere Altersklasse 9 das Wettkampfjahr, mit einem Mannschaftswettkampf beim Bärchenpokal in Berlin. Leider fiel kurzfristig Svetlana Levitski als Turnerin aus, sodass wir mit Marla Leugner-Vilela und Valasia Konstantinidou im Einzelstart unterwegs waren. Vor Ort ergab sich jedoch spontan die Möglichkeit einer gemeinsamen Mannschaft mit zwei Turnerinnen aus Halle unter dem Namen „Team Halle-Wiesbaden”. 

Insgesamt 16 Mannschaften und 65 Turnerinnen stellten sich dem schwierigen Pflichtprogramm  der Altersklasse 9. Ein Mammutwettkampf, der aber Dank perfekter Organisation nach drei Stunden beendet war. Für Marla und Valasia galt es zum ersten Mal in diesem Jahr ihre Übungen sicher zum Stand zu bringen. Marla gelang das sehr gut, und sie konnte sich mit erturnten 58,050 Pkt. einen respektablen 14. Platz sichern. Gerade am Balken und Boden sammelte Marla mit ihrer hohen Ausdrucksfähigkeit wertvolle Punkte. 

Valasia war sichtlich nervös bei ihrem ersten Wettkampf in Deutschland. Eine kleine Unachtsamkeit am Stufenbarren kosteten sie einen Punkt und am Boden 1,5 Punkte im Ausgangswert. Am Schwebebalken gab es leider zwei unnötige Absteiger, so dass sie sich mit 4,5 Punkte Rückstand im Ausgangswert mit 54,60 Punkten mit dem 25. Platz begnügen musste. Am Sprung zeigte sie jedoch ihre wahre Stärke und erzielte mit einem hoch hinaus geturnten Strecksalto vorwärts die drittbeste Wertung in ihrer Altersgruppe. 

In in den kommenden zwei Wochen bis zu den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften gilt es jetzt, Elemente und Ausführung zu perfektionieren. Die Startgemeinschaft „Team Halle-Wiesbaden” erzielte zusammen mit den zusätzlich starken Leistungen der Turnerinnen aus Halle, Leila Hirsch und Lotte Schulze einen hervorragenden 5. Platz. 

Ein großes Dankeschön an Leila und Lotte aus Halle für ein tolles Team. Herzlichen Glückwunsch an die vier Turnerinnen

Starke Neuzugänge zur neuen Tischtennissaison

Nach dem Tripel-Aufstieg verstärken die Eintracht eine Reihe neuer Spieler. Die Erste freut sich auf Robby Karatas, Team Zwo begrüßt eine Rückkehrerin. Dietmar Ritter tritt kürzer.

Willkommen zurück! Robby Karatas kommt vom TuS Nordenstadt

Die Planungen für die neue Tischtennissaison laufen keine fünf Wochen nach dem Ende der alten bei der Eintracht schon wieder auf Hochtouren. Kein Wunder! Ende Mai muss zumindest die Zahl der Mannschaften gemeldet werden, mit denen die Abteilung in das nächste Spieljahr startet. Da ist Durchzählen angesagt. Unterm Strich ist jetzt schon klar: Durch Neuzugänge wächst die spielerische Substanz weiter.

Hinzu kommen schon jetzt vier spielstarke Spieler, die in die bestehende Mannschaftsgefüge eingeplant werden müssen. Gleich der Top-Zugang klingt nach einem déjà-vû. Karatas, da war doch was? Genau! Nach seinem Cousin Martin und seinem Bruder Markus zieht nun auch Robby Karatas das Schwarze über. Für den 38 Jahre alten Spieler, der zuletzt beim TuS Nordenstadt in der Bezirksliga vorne spielte, ist der Schritt eine Herzensangelenheit. „Die Atmosphäre hier ist einfach super“, so Robby. Für die letzte „Überzeugungsarbeit“ sorgte nach einigen Trainingseinheiten der gemeinsame Abend nach dem Doppelturnier im „Bodega de Musica“, ein paar Minuten von der Trainingshalle in Oranienschule entfernt. Mit dem Klassenerhalt – dem erklärten Ziel der Ersten – will sich Robby, der vor rund zwanzig Jahren schon einmal bei der Eintracht spielte, nicht zufrieden geben. „Ich bin ehrgeizig. Wenn wir alle regelmäßig spielen, dann wollen wir auch vorne mitmischen.“ Wir drücken die Daumen!

Eine Herzensangelegenheit ist zweifellos auch der Neuzugang in Team Zwo. Mit Thao Tran kehrt nach acht erfolgreichen Jahren  bei Rot-Weiss Biebrich ein echtes Eigengewächs zurück zur Eintracht. Statt in der Damen-Verbandsliga wird Thao nun in der Herren-Bezirksklasse spielen. Und mit darum kämpfen, dass das Team nach dem Wiederaufstieg dieses Mal die Klasse hält.

Das Quartett komplettieren Christian Akdiran (noch ein Karatas-Cousin) und Nawabi Baschirinat. Zwei ambitionierte Spielern, bei denen die Abteilung in den kommenden Monaten mit starken Leistungszuwächsen rechnet. Sie werden die dritte Herrenmannschaft verstärken. Dass Team um Mannschaftskapitän Alexander Bach will den Aufstieg in die Kreisliga anpeilen, damit die spielerischen Abstände zwischen den Mannschaften nicht zu groß werden. 

Nicht mehr für die Eintracht auflaufen wird in der kommenden Saison Marcel Knott. Der passionierte Wakeboarder darf von sich behaupten, mit seinen Einsätzen sowohl der Ersten als auch Team Zwo zum Aufstieg verholfen zu haben. Er ist aus der Stadt nach Nordenstadt gezogen und spielt künftig in Walluf. Seine Karriere als Stammspieler beendet zudem Dietmer Ritter. Mit seinen 83 Jahren ist „Didi“ nicht nur der älteste Zelluloidartist der Abteilung, sondern wohl auch der mit den meisten Einsätzen. „Entwarnung“ gibt es für die Gegner aber noch nicht. Im Training bleibt der langjährige Topspieler weiterhin aktiv. Und wenn es hart auf hart kommt, wird er nochmal einspringen.

Sponsoren helfen Kunstturnerinnen ein großes Stück voran

Die Wiesbadener Sportförderung, die Stadt und weitere Sponsoren unterstützen unsere Sportlerinnen mit über 10.000 Euro. Das heiß ersehnte neue Bodenfeld rückt damit näher.


Balkenauftritt (von links): Marla Leugner-Vilela (AK9), Valasia Konstantinidou (AK9), Alva Lillian Pedersen (AK11), Lilly Pöpperl (AK14), Anouk Almeida de Oliveira (AK15) und Seyna N`Doye (AK14)

Im Rahmen der Sportlerehrung der WISPO (Wiesbadener Sportförderung) am 16. Mai 2019 – beim diesjährigen Gastgeber und Sponsor ESWE Versorgung – verteilten Oberbürgermeister Sven Gerich und die Vertreter der Sponsoren viele Umschläge für die dringend benötigte Unterstützung erfolgreicher Sportler in Wiesbaden. Auch die Leistungen unserer Kunstturnerinnen wurden abermals anerkannt und feierlich geehrt. Es wurden Fördermittel für viele unserer Turnerinnen sowie auch für unseren Stammverein TuS Eintracht Wiesbaden 1846 J.P. übergeben.

Als kleiner Höhepunkt des Abends durften in diesem Jahr unsere Turnerinnen am Schwebebalken ihr Können zeigen, was im Anschluss noch mit einer sehr freudigen Überraschung extra belohnt wurde! Die Stadt und einige Sponsoren versprachen spontan, noch rund 10.000 Euro zusätzlich für unser ersehntes neues Bodenfeld dazu zu geben. So sind wir unserem geplanten Umbau ein großes Stück näher gekommen.

Ein herzliches Dankeschön an die WISPO, allen Sponsoren und auch an unseren scheidenden Bürgermeister, Herrn Gerich!

Hessische Leichtathletik Seniorenmeisterschaften in Hofgeismar (11.-12.5.2019)

11 Hessenmeister Titel für die TuS Eintracht Wiesbaden Sportlerinnen und Sportler. Trotz widriger Wetterbedingungen (Dauerregen und niedrige Temperaturen) überzeugten vor allem Sprinter Thorsten Bühl und  „Mehrkämpfer“ Thomas Höner  mit je 3 Titeln, bemerkenswert auch der neue Hessenrekord im Stabhoch durch Rolf Nucklies.

Kühle Temperaturen und Dauerregen machten am ersten Tag der Veranstaltung den Athleten gewaltig zu schaffen. Nur dick vermummt und mit langer Trainingshose bzw. Tide vermittelten den Eindruck, etwas gegenüber den Bedingungen unternommen zu haben. Die erzielten Leisungen waren dementsprechend…. Pech hatte Petra Koliwer im Weitsprung. Mit gleicher Weite aber schlechterem zweitbesten Versuch musste sie sich mit Platz 2 begnügen. Der zweite Wettkampftag versöhnte wettertechnisch mit viel Sonne……

Ergebnisse

M45

100m                      1.            Thorsten Bühl                        12.18 sek.

200m                      1.            Thorsten Bühl                        25.19 sek.

400m                      1.            Thorsten Bühl                        63.32 sek.

M55

Kugel                     4.            Michael Schenk                     10.28m

Diskus                   3.            Michael Schenk                     32.81m

Speer                     3.            Michael Schenk                     38.48m   

M65

Stabhoch               1.            Rolf Nucklies                         3.20m (Hessenrekord)

Kugel                     1.            Thomas Höner                       10.78m

100m                      1.            Thomas Höner                       14.25 sek.

200m                      1.            Thomas Höner                       30.62 sek.

Diskus                   2.            Thomas Höner                       34.56 m

M70

Kugel                     1.            Siegfried Meyer                     10.10m

Diskus                   2.            Siegfried Meyer                     31.86m

Speer                     2.            Siegfried Meyer                     32.46m

M75

100m                      1.            Ulf Restle                               15.50 sek.

W50

Kugel                     3.            Petra Koliwer                         9.77m

Weit                       2.            Petra Koliwer                         4.55m

Hoch                      1.            Petra Koliwer                         1.30m

80m Hürden           3.            Petra Koliwer                         14.98 sek.

W55

Weit                       1.            Erika Höner                           3.57m

Kugel                     3.            Erika Höner                           6.65m

Speer                     4.            Erika Höner                           18.10m

Ein rabenschwarzes Handballwochenende

Auf den Aufstieg folgt der Abstieg: Unsere Damen starten kommende Saison wieder in der Landesliga

Der Traum vom Klassenerhalt in der Oberliga platzt für beide Spitzenteams. Auch die Bezirksoberligamannschaft steigt ab.

Rabenschwarzes Wochenende für unsere HSG. Leider steigen, abgesehen von unserer Dritten, alle unsere aktiven Mannschaften ab. Der Traum vom Klassenerhalt ist sowohl für unsere Oberliga-Handballerinnen und Handballer als auch für unser BOL-Mannschaft ausgeträumt.

Unsere Ladies hatten sich zwar in der Rückrunde massiv gesteigert und sich ein Endspiel in Walldorf erarbeitet. Leider konnte aber ausgerechnet im letzten Spiel das volle Potenzial nicht abgerufen werden. Damit ist der Abstieg besiegelt. In Walldorf war vor allem die Offensive nicht oberligatauglich und so verlor man das Endspiel 12 : 20 (9:9). „Wir haben im Angriff keinen Fuß auf den Boden bekommen.“, so Cheftrainer Möller. Nun steht nach nur einem Jahr Oberliga wieder der Schritt in die Landesliga an. „Dort werden wir einen Neuanfang starten und den Wiederaufstieg anpeilen“, gab sich Möller nach Spielschluss kämpferisch.

Weis, Schmidt; Sherlock (1), Großkurth, Riehl (2), Hermenau (4/4), Schlitz, Becht, Sulejmani (2), Michel, Baumgart, Kaminsky (1), Werer (2), Hampel.

Auch unsere HSG 2 wird in der kommenden Saison eine Etage tiefer, in der Bezirksliga A antreten. Jetzt wo sich herausgestellt hat, dass auch noch Eppstein in die BOL absteigt und es eventuell sogar vier Absteiger gibt, hat man auch die Gewissheit, dass ein Klassenerhalt in dieser Saison nahezu nicht machbar war. Das Spiel gegen die TG Eltville ging mit 24:26 (11:15) verloren. Die Gäste aus dem Rheingau waren vor 200 Fans von Beginn an das dominierende Team. „Sie haben am Ende verdient gewonnen“, lobte VfR/Eintracht-Coach Gregor Daus den Konkurrenten.

Hermsen (5), Deusch (4/4), Rausch (3), Kirchmeier, T. Moos, L. Moos, Stadermann, Vella (je 2), Franco, Seiwert

Am bittersten lief es für unsere HSG 1. Das Spiel gegen Babenhausen wurde zwar mit  28:23 gewonnen, aber ab der fünfzigsten Minute war es ein bizarrer Anblick. Das Ergebnis vom Spiel in Melsungen sickerte durch, und das führte trotz Sieg zu Bedrücktheit auf der Tribüne. „Wir hatten sehr viel Pech diese Saison und dennoch hat die Mannschaft 22 Punkte geholt. Eine Punktzahl, die in den allermeisten Saisons gereicht hätte. Dieses Mal leider nicht und daher werden unsere Jungs in der kommenden Saison in der Landesliga angreifen. Den Abstieg haben wir in der Phase im November mit den vielen Verletzten verursacht. Die Rückrunde mit 14 Punkten kann sich dagegen sehen lassen. Letztlich ist es total bitter, da wir trotz der Abgänge im vergangenen Jahr doch sehr viele wichtige Punkte geholt haben. Aber es lief letztlich alles gegen uns. Jetzt kann nur die sofortige Rückkehr unser Ziel sein – ohne Wenn und Aber. 2020/21“, so der enttäuschte Trainer Alexander Müller.

Kunkel, J. Kellner; Engel (6/4), Henkelmann (8), Kirchmeier, Huthmacher (5), Schmelzer, Stadermann (2), Seiwert (1), Garbo (2), Hermsen (2), L. Walter, Dietz (2), Langheinrich

Wir wollen uns bei unseren treuen Fans und Sponsoren bedanken. Gerade in schwierigen Zeiten zählt jeder Zuschauer, jede Hilfe, jede Zuwendung! Wir bauen auch in der nächsten Saison auf Euch.

Dieses Wochenende ist wohl das bitterste Wochenende, dass wir in der Geschichte der HSG miterleben mussten aber wir werden uns schütteln und voller Motivation wieder angreifen.

Seid Euch sicher, dass wir alles daran setzen in der kommenden Saison einige Aufstiege feiern zu können.

Wir kommen wieder!!!