Maximale Punktausbeute

Unsere Handballer sammeln wichtige Punkte, vor allem in den beiden Oberligen. In allen drei Spielen wird es verdammt eng.

ESG Gensungen/ Felsberg    –   HSG I                29 : 27 (14 : 16)

Den Beginn am Sechs-Punkte-Wochenende machten unsere Oberliga-Jungs. Sie mussten am Samstagnachmittag auswärts gegen die ESG Gensungen/ Felsberg ran. In Gensungen ist die HSG Wiesbaden ein Angstgegner. Der letzte Punkt gegen Wiesbaden konnte Gensungen im Jahre 1982 verzeichnen und die vergangenen vier Spiele in der Oberliga gegen unsere Mannschaften gingen ebenfalls verloren. Doch dieses Jahr hingen die Trauben in Nordhessen sehr hoch, da die Mannschaft von Arnd Kauffeld als einer der Favoriten um die Hessenmeisterschaft gilt. Die Rollenverteilung war somit vor dem Spiel ganz klar umgekehrt. Und das zeigte sich direkt. Nach wenigen Sekunden krachte Spielmacher Pascal Henkelmann mit dem Kopf aufs Parkett und lag mit brummendem Schädel bis zur Pause auf der Bank. Alexander Dietz erlitt einen Pferdekuss. Das Resultat: schnell lagen die Gäste mit sechs Treffern zurück. Doch die Abwehr vor einem sehr gut aufgelegten Jannik Gippert stabilisierte sich und so konnten Garbo und Co den Abstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore reduzieren. Man kam hoch motiviert aus der Kabine und legte der Leistung aus dem Ende der ersten Halbzeit noch eine Schippe drauf. Henkelmann kam zurück auf die Platte und schaffte durch einen Doppelschlag den Ausgleich. Das Spiel war wieder offen und das Momentum drehte sich auf die Seite der HSG. „Das war ein grandioses Zusammenspiel zwischen der Abwehr und Jannik Gippert im Tor. Was er da gezaubert hat, war genial“, sagte Garbo. „Wir haben über die Disziplin gewonnen, keinen Ball mehr hergeschenkt und waren sehr effektiv.“ Die Mammutaufgabe löste die Mannschaft bravourös. Die knapp 390 Zuschauer in der Gensunger Handballhalle wurden ganz still, als Kosta Schreiber einen Ball nach dem Anderen mit seiner Schnelligkeit abfing und somit leichte Gegenstoßtore der Gensunger zunichte machte. Am Ende Stand ein verdienter Sieg auf Seiten der HSG und man konnte auf Tabellenplatz neun klettern. Die zwei Punkte wurden danach noch mit der gesamten Mannschaft kräftig gefeiert.

Gippert, Horn; Kirchmeier (4), T. Walter (1), L. Walter (5), Garbo (2), Hutmacher (4), Schmelzer (3), Schreiber (2), Engel (4), Stadermann, Henkelmann (4), Dietz.

HSG Damen  –  HSG Sulzbach/ Leidersbach     25 : 23 (10 : 13) 

Danach sammelten unsere Oberliga Damen die nächsten Punkte ein. Für die Mannschaft von Jens Möller war es das erste Spiel im Jahr 2019, welches ganz unter dem Motto des „Endspiels“ stand. Denn es ging gegen den Tabellenletzten. Zu Gast war die HSG Sulzbach/ Leidersbach, gegen die man unbedingt gewinnen musste, wenn man die Sicht auf das rettende Ufer nicht ganz verlieren wollte. Doch der Druck machte sich bemerkbar bei unseren Aufsteiger-Mädels. Bis zur 23. Minute war es ein offenes Spiel. Dann bekam Nina Riehl, die bis dahin auffälligste Spielerin der HSG eine 2-Minuten-Strafe und die HSG Sulzbach/ Leidersbach konnte mit drei Toren in Folge mit einer 10:13 Führung in die Kabine gehen. Doch die Spielerinnen um Kapitänin Magda Werer steckten nicht auf und kamen mit Energie aus der Kabine. Sie ließen sich nicht abschütteln und gingen in der 47. Minute durch zwei Tore durch Nina Riehl wieder in Führung. Diese Führung gaben Sie bis zum Ende des Spiels nicht mehr her und konnten die zwei Punkte in Wiesbaden behalten. Keine Frage, dass dieser Erfolg in die Kategorie „dreckiger Sieg“ fällt. Möller war das egal. „Hauptsache, wir sind am Ende cool geblieben.“  Ein Sonderlob des Trainers bekamen Torfrau Benita Schneider mit zahlreichen Glanzparaden und Rechtsaußen Nina Riehl mit acht blitzsauberen Treffern. „Das war eine Punktlandung“, war Möller froh, dass sein Team am Ende als Sieger vom Platz ging.

Weis, Schneider, Schubert; Sherlock (1), Riehl (8), Großkurth (1), Schlitz, Becht (2), Sulejmani, Michel, Hermenau (9/5), Kaminsky, Werer (4), Hampel.

TSG Ober-Eschbach – HSG II 30 : 31 (13 : 17)

Am späten Samstagabend ging es für die zweite Mannschaft der HSG zum schweren Auswärtsspiel Richtung Frankfurt zur TSG Ober-Eschbach. An diesem Tag stand uns aus diversen Gründen nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Gastgebern, die mit einer kompletten Mannschaft aufliefen. Nichtsdestotrotz wusste man um die eigene Stärke. Somit konnte bei einem Spiel der HSG II mal wieder alles passieren. Hoch motiviert ging es für die Gäste los. Die vorgenommene Taktik glänzend umsetzend, agierten die Wiesbadener aus einer agilen Deckung sehr variabel. Zusätzlich war Pirmin Haas, im Tor, gleich voll da, so dass die ersten Angriffe der Gastgeber entweder abgefangen oder vom Torhüter pariert werden konnten. Im Gegenzug liefen die Wiesbadener eine erste und zweite Welle nach der anderen, so dass man sich gleich einen ordentlichen Vorsprung erwehren konnte (0:4). Aus dem gebundenen Spiel wirkten die Gäste sehr konzentriert und immer darauf bedacht, bis zu einer klaren Torchance zu spielen, die entweder oftmals direkt verwandelt oder über den Umweg Sienenmeter in ein Tor umgemünzt wurde. So zog man bis auf 8:13 davon und konnte schließlich mit einem 13:17 Vorsprung in die Pause gehen. Den Schwung eindeutig mitnehmend, knüpfte unsere zweite Mannschaft zunächst nahtlos an ihre gute Vorstellung aus der ersten Hälfte an. Eine bewegliche Abwehr verleitete Ober-Eschbach zu schwierigen Würfen, die eine sichere Beute für den Torwart waren. Das heute schnelle Spiel nach vorne sorgte dann für eine 13:19 – Führung. Dann stellten die Gastgeber ihre Abwehr um und es begann auf beiden Seiten ein munteres Siebenmeter-Werfen. Viele Eins-zu-Eins-Aktionen sorgten immer wieder für Strafwürfe, Zeitstrafen und sogar eine rote Karte. Während Ober-Eschbach einen Siebenmeter nach dem anderen verwandelte, brachten die Wiesbadener zunächst keinen Wurf mehr im gegnerischen Gehäuse unter. Dementsprechend schmolz der sichere Vorsprung dahin. Ober-Eschbach witterte nun seine Chance und konnte die HSG zu einigen unvorbereiteten Würfen zwingen, die vom gegnerischen Torwart pariert wurden. In den letzten zehn Minuten stieg dann die Spannung immer weiter an. Die Gastgeber kamen immer näher heran und eine Minute vor dem Ende schließlich zum Ausgleich (30:30). Nach dem Anwurf der Wiesbadener hoben die Schiedsrichter direkt das passive Vorwarnzeichen. Florian Rausch, der an diesem sehr gut aufgelegt war, nahm sich ein Herz und netzte ein. Im Gegenzug hatten die Gastgeber noch genügend Zeit den Ausgleich zu erzielen. Jedoch ein gutes Rückzugsverhalten sowie eine wachsame Abwehr verhinderten die Punkteteilung. Abpfiff. Auswärtssieg! Die Freude bei allen Beteiligten war sehr groß nach einem über weite Strecken guten und schließlich sehr spannenden Spiel. Hatte man in der Vorwoche noch Pech bei der Niederlage in der letzten Sekunde, hatte man nun mal das Glück auf seiner Seite. Kompliment an die Mannschaft! Sie zeigte einen tollen Kampfgeist, den es auch über die restlichen Saisonspiele gilt

beizubehalten.  

Pirmin Haas und Sven Eisenbach (im Tor), Marek Watzka (3), Tobias Moos, Giovanni Franco (3), Lukas Moos (4/2), André Seiwert (3), Florian Rausch (14/2), Noah Vella (4) und Nedeljko Andjelovic!

HSG-Handballer 

ESG Gensungen/ Felsberg    –   HSG I                29 : 27 (14 : 16)

Den Beginn am Sechs-Punkte-Wochenende machten unsere Oberliga-Jungs. Sie mussten am Samstagnachmittag auswärts gegen die ESG Gensungen/ Felsberg ran. In Gensungen ist die HSG Wiesbaden ein Angstgegner. Der letzte Punkt gegen Wiesbaden konnte Gensungen im Jahre 1982 verzeichnen und die vergangenen vier Spiele in der Oberliga gegen unsere Mannschaften gingen ebenfalls verloren. Doch dieses Jahr hingen die Trauben in Nordhessen sehr hoch, da die Mannschaft von Arnd Kauffeld als einer der Favoriten um die Hessenmeisterschaft gilt. Die Rollenverteilung war somit vor dem Spiel ganz klar umgekehrt. Und das zeigte sich direkt. Nach wenigen Sekunden krachte Spielmacher Pascal Henkelmann mit dem Kopf aufs Parkett und lag mit brummendem Schädel bis zur Pause auf der Bank. Alexander Dietz erlitt einen Pferdekuss. Das Resultat: schnell lagen die Gäste mit sechs Treffern zurück. Doch die Abwehr vor einem sehr gut aufgelegten Jannik Gippert stabilisierte sich und so konnten Garbo und Co den Abstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore reduzieren. Man kam hoch motiviert aus der Kabine und legte der Leistung aus dem Ende der ersten Halbzeit noch eine Schippe drauf. Henkelmann kam zurück auf die Platte und schaffte durch einen Doppelschlag den Ausgleich. Das Spiel war wieder offen und das Momentum drehte sich auf die Seite der HSG. „Das war ein grandioses Zusammenspiel zwischen der Abwehr und Jannik Gippert im Tor. Was er da gezaubert hat, war genial“, sagte Garbo. „Wir haben über die Disziplin gewonnen, keinen Ball mehr hergeschenkt und waren sehr effektiv.“ Die Mammutaufgabe löste die Mannschaft bravourös. Die knapp 390 Zuschauer in der Gensunger Handballhalle wurden ganz still, als Kosta Schreiber einen Ball nach dem Anderen mit seiner Schnelligkeit abfing und somit leichte Gegenstoßtore der Gensunger zunichte machte. Am Ende Stand ein verdienter Sieg auf Seiten der HSG und man konnte auf Tabellenplatz neun klettern. Die zwei Punkte wurden danach noch mit der gesamten Mannschaft kräftig gefeiert.

Gippert, Horn; Kirchmeier (4), T. Walter (1), L. Walter (5), Garbo (2), Hutmacher (4), Schmelzer (3), Schreiber (2), Engel (4), Stadermann, Henkelmann (4), Dietz.

HSG Damen  –  HSG Sulzbach/ Leidersbach     25 : 23 (10 : 13) 

Danach sammelten unsere Oberliga Damen die nächsten Punkte ein. Für die Mannschaft von Jens Möller war es das erste Spiel im Jahr 2019, welches ganz unter dem Motto des „Endspiels“ stand. Denn es ging gegen den Tabellenletzten. Zu Gast war die HSG Sulzbach/ Leidersbach, gegen die man unbedingt gewinnen musste, wenn man die Sicht auf das rettende Ufer nicht ganz verlieren wollte. Doch der Druck machte sich bemerkbar bei unseren Aufsteiger-Mädels. Bis zur 23. Minute war es ein offenes Spiel. Dann bekam Nina Riehl, die bis dahin auffälligste Spielerin der HSG eine 2-Minuten-Strafe und die HSG Sulzbach/ Leidersbach konnte mit drei Toren in Folge mit einer 10:13 Führung in die Kabine gehen. Doch die Spielerinnen um Kapitänin Magda Werer steckten nicht auf und kamen mit Energie aus der Kabine. Sie ließen sich nicht abschütteln und gingen in der 47. Minute durch zwei Tore durch Nina Riehl wieder in Führung. Diese Führung gaben Sie bis zum Ende des Spiels nicht mehr her und konnten die zwei Punkte in Wiesbaden behalten. Keine Frage, dass dieser Erfolg in die Kategorie „dreckiger Sieg“ fällt. Möller war das egal. „Hauptsache, wir sind am Ende cool geblieben.“  Ein Sonderlob des Trainers bekamen Torfrau Benita Schneider mit zahlreichen Glanzparaden und Rechtsaußen Nina Riehl mit acht blitzsauberen Treffern. „Das war eine Punktlandung“, war Möller froh, dass sein Team am Ende als Sieger vom Platz ging.

Weis, Schneider, Schubert; Sherlock (1), Riehl (8), Großkurth (1), Schlitz, Becht (2), Sulejmani, Michel, Hermenau (9/5), Kaminsky, Werer (4), Hampel.

TSG Ober-Eschbach – HSG II 30 : 31 (13 : 17)

Am späten Samstagabend ging es für die zweite Mannschaft der HSG zum schweren Auswärtsspiel Richtung Frankfurt zur TSG Ober-Eschbach. An diesem Tag stand uns aus diversen Gründen nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Gastgebern, die mit einer kompletten Mannschaft aufliefen. Nichtsdestotrotz wusste man um die eigene Stärke. Somit konnte bei einem Spiel der HSG II mal wieder alles passieren. Hoch motiviert ging es für die Gäste los. Die vorgenommene Taktik glänzend umsetzend, agierten die Wiesbadener aus einer agilen Deckung sehr variabel. Zusätzlich war Pirmin Haas, im Tor, gleich voll da, so dass die ersten Angriffe der Gastgeber entweder abgefangen oder vom Torhüter pariert werden konnten. Im Gegenzug liefen die Wiesbadener eine erste und zweite Welle nach der anderen, so dass man sich gleich einen ordentlichen Vorsprung erwehren konnte (0:4). Aus dem gebundenen Spiel wirkten die Gäste sehr konzentriert und immer darauf bedacht, bis zu einer klaren Torchance zu spielen, die entweder oftmals direkt verwandelt oder über den Umweg Sienenmeter in ein Tor umgemünzt wurde. So zog man bis auf 8:13 davon und konnte schließlich mit einem 13:17 Vorsprung in die Pause gehen. Den Schwung eindeutig mitnehmend, knüpfte unsere zweite Mannschaft zunächst nahtlos an ihre gute Vorstellung aus der ersten Hälfte an. Eine bewegliche Abwehr verleitete Ober-Eschbach zu schwierigen Würfen, die eine sichere Beute für den Torwart waren. Das heute schnelle Spiel nach vorne sorgte dann für eine 13:19 – Führung. Dann stellten die Gastgeber ihre Abwehr um und es begann auf beiden Seiten ein munteres Siebenmeter-Werfen. Viele Eins-zu-Eins-Aktionen sorgten immer wieder für Strafwürfe, Zeitstrafen und sogar eine rote Karte. Während Ober-Eschbach einen Siebenmeter nach dem anderen verwandelte, brachten die Wiesbadener zunächst keinen Wurf mehr im gegnerischen Gehäuse unter. Dementsprechend schmolz der sichere Vorsprung dahin. Ober-Eschbach witterte nun seine Chance und konnte die HSG zu einigen unvorbereiteten Würfen zwingen, die vom gegnerischen Torwart pariert wurden. In den letzten zehn Minuten stieg dann die Spannung immer weiter an. Die Gastgeber kamen immer näher heran und eine Minute vor dem Ende schließlich zum Ausgleich (30:30). Nach dem Anwurf der Wiesbadener hoben die Schiedsrichter direkt das passive Vorwarnzeichen. Florian Rausch, der an diesem sehr gut aufgelegt war, nahm sich ein Herz und netzte ein. Im Gegenzug hatten die Gastgeber noch genügend Zeit den Ausgleich zu erzielen. Jedoch ein gutes Rückzugsverhalten sowie eine wachsame Abwehr verhinderten die Punkteteilung. Abpfiff. Auswärtssieg! Die Freude bei allen Beteiligten war sehr groß nach einem über weite Strecken guten und schließlich sehr spannenden Spiel. Hatte man in der Vorwoche noch Pech bei der Niederlage in der letzten Sekunde, hatte man nun mal das Glück auf seiner Seite. Kompliment an die Mannschaft! Sie zeigte einen tollen Kampfgeist, den es auch über die restlichen Saisonspiele gilt beizubehalten.

Pirmin Haas und Sven Eisenbach (im Tor), Marek Watzka (3), Tobias Moos, Giovanni Franco (3), Lukas Moos (4/2), André Seiwert (3), Florian Rausch (14/2), Noah Vella (4) und Nedeljko Andjelovic