Ein rabenschwarzes Handballwochenende

Auf den Aufstieg folgt der Abstieg: Unsere Damen starten kommende Saison wieder in der Landesliga

Der Traum vom Klassenerhalt in der Oberliga platzt für beide Spitzenteams. Auch die Bezirksoberligamannschaft steigt ab.

Rabenschwarzes Wochenende für unsere HSG. Leider steigen, abgesehen von unserer Dritten, alle unsere aktiven Mannschaften ab. Der Traum vom Klassenerhalt ist sowohl für unsere Oberliga-Handballerinnen und Handballer als auch für unser BOL-Mannschaft ausgeträumt.

Unsere Ladies hatten sich zwar in der Rückrunde massiv gesteigert und sich ein Endspiel in Walldorf erarbeitet. Leider konnte aber ausgerechnet im letzten Spiel das volle Potenzial nicht abgerufen werden. Damit ist der Abstieg besiegelt. In Walldorf war vor allem die Offensive nicht oberligatauglich und so verlor man das Endspiel 12 : 20 (9:9). „Wir haben im Angriff keinen Fuß auf den Boden bekommen.“, so Cheftrainer Möller. Nun steht nach nur einem Jahr Oberliga wieder der Schritt in die Landesliga an. „Dort werden wir einen Neuanfang starten und den Wiederaufstieg anpeilen“, gab sich Möller nach Spielschluss kämpferisch.

Weis, Schmidt; Sherlock (1), Großkurth, Riehl (2), Hermenau (4/4), Schlitz, Becht, Sulejmani (2), Michel, Baumgart, Kaminsky (1), Werer (2), Hampel.

Auch unsere HSG 2 wird in der kommenden Saison eine Etage tiefer, in der Bezirksliga A antreten. Jetzt wo sich herausgestellt hat, dass auch noch Eppstein in die BOL absteigt und es eventuell sogar vier Absteiger gibt, hat man auch die Gewissheit, dass ein Klassenerhalt in dieser Saison nahezu nicht machbar war. Das Spiel gegen die TG Eltville ging mit 24:26 (11:15) verloren. Die Gäste aus dem Rheingau waren vor 200 Fans von Beginn an das dominierende Team. „Sie haben am Ende verdient gewonnen“, lobte VfR/Eintracht-Coach Gregor Daus den Konkurrenten.

Hermsen (5), Deusch (4/4), Rausch (3), Kirchmeier, T. Moos, L. Moos, Stadermann, Vella (je 2), Franco, Seiwert

Am bittersten lief es für unsere HSG 1. Das Spiel gegen Babenhausen wurde zwar mit  28:23 gewonnen, aber ab der fünfzigsten Minute war es ein bizarrer Anblick. Das Ergebnis vom Spiel in Melsungen sickerte durch, und das führte trotz Sieg zu Bedrücktheit auf der Tribüne. „Wir hatten sehr viel Pech diese Saison und dennoch hat die Mannschaft 22 Punkte geholt. Eine Punktzahl, die in den allermeisten Saisons gereicht hätte. Dieses Mal leider nicht und daher werden unsere Jungs in der kommenden Saison in der Landesliga angreifen. Den Abstieg haben wir in der Phase im November mit den vielen Verletzten verursacht. Die Rückrunde mit 14 Punkten kann sich dagegen sehen lassen. Letztlich ist es total bitter, da wir trotz der Abgänge im vergangenen Jahr doch sehr viele wichtige Punkte geholt haben. Aber es lief letztlich alles gegen uns. Jetzt kann nur die sofortige Rückkehr unser Ziel sein – ohne Wenn und Aber. 2020/21“, so der enttäuschte Trainer Alexander Müller.

Kunkel, J. Kellner; Engel (6/4), Henkelmann (8), Kirchmeier, Huthmacher (5), Schmelzer, Stadermann (2), Seiwert (1), Garbo (2), Hermsen (2), L. Walter, Dietz (2), Langheinrich

Wir wollen uns bei unseren treuen Fans und Sponsoren bedanken. Gerade in schwierigen Zeiten zählt jeder Zuschauer, jede Hilfe, jede Zuwendung! Wir bauen auch in der nächsten Saison auf Euch.

Dieses Wochenende ist wohl das bitterste Wochenende, dass wir in der Geschichte der HSG miterleben mussten aber wir werden uns schütteln und voller Motivation wieder angreifen.

Seid Euch sicher, dass wir alles daran setzen in der kommenden Saison einige Aufstiege feiern zu können.

Wir kommen wieder!!!

Mit voller Kraft voraus

Die Jahreshauptversammlung wählt Barbara Tekampe zur zweiten Schatzmeisterin. Damit die Eintracht zukunftsfit wird, nimmt Vorstand Peter Gresch alle Mitglieder in die Pflicht.

Das Vorstandstrio geht ins zweite Jahr: Peter Gresch, Hanne Schwerdtner und Thao Tran

Bei der Eintracht geht es weiter voran. Zwölf Monate nach dem Wechsel des Vereinsvorstands wählte die Jahreshauptversammlung am 6. Mai Barbara Tekampe zur zweiten Schatzmeisterin. Damit verstärkt Tekampe das Team um Peter Gresch (1.Vorsitzender), Hanne Schwerdtner (stv. Vorsitzende) und Thao Tran (Kassenwartin). Sie ist damit der zweite Neuzugang, den der Vorstand für vakante Positionen gewinnen konnte. Im September 2018 hatte Lorenz Hemicker das Amt des Pressewarts übernommen.

Unbesetzt blieb weiterhin der Posten des zweiten stellvertetenden Vorsitzenden. Ein Zustand, der aus Sicht von Gresch sich bald ändern muss, damit der Verein mit seinen 1300 Mitgliedern fit für die Zukunft gemacht werden kann. Ansonsten habe der Verein in ein, spätestens zwei Jahren „eine riesengroße Baustelle“, die dann kaum noch zu schließen sei.

Als erste stellvertretende Vorsitzende wurde Hanne Schwerdtner einstimmig im Amt bestätigt. Für die Arbeit des vergangenen Jahres wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Ein echter Höhepunkt wartet auf alle Vereinsmitglieder am 21. September. Dann wird wieder das Sommerfest des Vereins auf der Tennisanlage stattfinden.

Jojo Schuhmacher kehrt zur HSG zurück

Jojo Schumacher wird wieder HSGler.

Nach einem Jahr beim Liga-Rivalen TuS Dotzheim freut sich die die Handballspielgemeinschaft VfR/Eintracht Wiesbaden, den Linkshänder in der kommenden Saison wieder begrüßen zu dürfen. Laut Schuhmacher war es „keine Entscheidung gegen Dotzheim! Mehr eine Herzensangelegenheit.“ Nach seinem Kreuzbandriss findet Jojo beim TuS langsam wieder zu seiner alten Stärke.

Alexander Müller freut sich sehr über den Wiederkehrer und sagte dem Wiesbadener Tagblatt: „Vor seiner schweren Verletzung war er für mich der kompletteste Spieler der Oberliga. Ich hoffe, dass er wieder dahin kommt. Er hat eine hohe Spielintelligenz und kann ein Spiel leiten.“ Jojo wir freuen uns dich wieder in unseren Reihen zu haben! Welcome back!

Maximale Punktausbeute

Unsere Handballer sammeln wichtige Punkte, vor allem in den beiden Oberligen. In allen drei Spielen wird es verdammt eng.

ESG Gensungen/ Felsberg    –   HSG I                29 : 27 (14 : 16)

Den Beginn am Sechs-Punkte-Wochenende machten unsere Oberliga-Jungs. Sie mussten am Samstagnachmittag auswärts gegen die ESG Gensungen/ Felsberg ran. In Gensungen ist die HSG Wiesbaden ein Angstgegner. Der letzte Punkt gegen Wiesbaden konnte Gensungen im Jahre 1982 verzeichnen und die vergangenen vier Spiele in der Oberliga gegen unsere Mannschaften gingen ebenfalls verloren. Doch dieses Jahr hingen die Trauben in Nordhessen sehr hoch, da die Mannschaft von Arnd Kauffeld als einer der Favoriten um die Hessenmeisterschaft gilt. Die Rollenverteilung war somit vor dem Spiel ganz klar umgekehrt. Und das zeigte sich direkt. Nach wenigen Sekunden krachte Spielmacher Pascal Henkelmann mit dem Kopf aufs Parkett und lag mit brummendem Schädel bis zur Pause auf der Bank. Alexander Dietz erlitt einen Pferdekuss. Das Resultat: schnell lagen die Gäste mit sechs Treffern zurück. Doch die Abwehr vor einem sehr gut aufgelegten Jannik Gippert stabilisierte sich und so konnten Garbo und Co den Abstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore reduzieren. Man kam hoch motiviert aus der Kabine und legte der Leistung aus dem Ende der ersten Halbzeit noch eine Schippe drauf. Henkelmann kam zurück auf die Platte und schaffte durch einen Doppelschlag den Ausgleich. Das Spiel war wieder offen und das Momentum drehte sich auf die Seite der HSG. „Das war ein grandioses Zusammenspiel zwischen der Abwehr und Jannik Gippert im Tor. Was er da gezaubert hat, war genial“, sagte Garbo. „Wir haben über die Disziplin gewonnen, keinen Ball mehr hergeschenkt und waren sehr effektiv.“ Die Mammutaufgabe löste die Mannschaft bravourös. Die knapp 390 Zuschauer in der Gensunger Handballhalle wurden ganz still, als Kosta Schreiber einen Ball nach dem Anderen mit seiner Schnelligkeit abfing und somit leichte Gegenstoßtore der Gensunger zunichte machte. Am Ende Stand ein verdienter Sieg auf Seiten der HSG und man konnte auf Tabellenplatz neun klettern. Die zwei Punkte wurden danach noch mit der gesamten Mannschaft kräftig gefeiert.

Gippert, Horn; Kirchmeier (4), T. Walter (1), L. Walter (5), Garbo (2), Hutmacher (4), Schmelzer (3), Schreiber (2), Engel (4), Stadermann, Henkelmann (4), Dietz.

HSG Damen  –  HSG Sulzbach/ Leidersbach     25 : 23 (10 : 13) 

Danach sammelten unsere Oberliga Damen die nächsten Punkte ein. Für die Mannschaft von Jens Möller war es das erste Spiel im Jahr 2019, welches ganz unter dem Motto des „Endspiels“ stand. Denn es ging gegen den Tabellenletzten. Zu Gast war die HSG Sulzbach/ Leidersbach, gegen die man unbedingt gewinnen musste, wenn man die Sicht auf das rettende Ufer nicht ganz verlieren wollte. Doch der Druck machte sich bemerkbar bei unseren Aufsteiger-Mädels. Bis zur 23. Minute war es ein offenes Spiel. Dann bekam Nina Riehl, die bis dahin auffälligste Spielerin der HSG eine 2-Minuten-Strafe und die HSG Sulzbach/ Leidersbach konnte mit drei Toren in Folge mit einer 10:13 Führung in die Kabine gehen. Doch die Spielerinnen um Kapitänin Magda Werer steckten nicht auf und kamen mit Energie aus der Kabine. Sie ließen sich nicht abschütteln und gingen in der 47. Minute durch zwei Tore durch Nina Riehl wieder in Führung. Diese Führung gaben Sie bis zum Ende des Spiels nicht mehr her und konnten die zwei Punkte in Wiesbaden behalten. Keine Frage, dass dieser Erfolg in die Kategorie „dreckiger Sieg“ fällt. Möller war das egal. „Hauptsache, wir sind am Ende cool geblieben.“  Ein Sonderlob des Trainers bekamen Torfrau Benita Schneider mit zahlreichen Glanzparaden und Rechtsaußen Nina Riehl mit acht blitzsauberen Treffern. „Das war eine Punktlandung“, war Möller froh, dass sein Team am Ende als Sieger vom Platz ging.

Weis, Schneider, Schubert; Sherlock (1), Riehl (8), Großkurth (1), Schlitz, Becht (2), Sulejmani, Michel, Hermenau (9/5), Kaminsky, Werer (4), Hampel.

TSG Ober-Eschbach – HSG II 30 : 31 (13 : 17)

Am späten Samstagabend ging es für die zweite Mannschaft der HSG zum schweren Auswärtsspiel Richtung Frankfurt zur TSG Ober-Eschbach. An diesem Tag stand uns aus diversen Gründen nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Gastgebern, die mit einer kompletten Mannschaft aufliefen. Nichtsdestotrotz wusste man um die eigene Stärke. Somit konnte bei einem Spiel der HSG II mal wieder alles passieren. Hoch motiviert ging es für die Gäste los. Die vorgenommene Taktik glänzend umsetzend, agierten die Wiesbadener aus einer agilen Deckung sehr variabel. Zusätzlich war Pirmin Haas, im Tor, gleich voll da, so dass die ersten Angriffe der Gastgeber entweder abgefangen oder vom Torhüter pariert werden konnten. Im Gegenzug liefen die Wiesbadener eine erste und zweite Welle nach der anderen, so dass man sich gleich einen ordentlichen Vorsprung erwehren konnte (0:4). Aus dem gebundenen Spiel wirkten die Gäste sehr konzentriert und immer darauf bedacht, bis zu einer klaren Torchance zu spielen, die entweder oftmals direkt verwandelt oder über den Umweg Sienenmeter in ein Tor umgemünzt wurde. So zog man bis auf 8:13 davon und konnte schließlich mit einem 13:17 Vorsprung in die Pause gehen. Den Schwung eindeutig mitnehmend, knüpfte unsere zweite Mannschaft zunächst nahtlos an ihre gute Vorstellung aus der ersten Hälfte an. Eine bewegliche Abwehr verleitete Ober-Eschbach zu schwierigen Würfen, die eine sichere Beute für den Torwart waren. Das heute schnelle Spiel nach vorne sorgte dann für eine 13:19 – Führung. Dann stellten die Gastgeber ihre Abwehr um und es begann auf beiden Seiten ein munteres Siebenmeter-Werfen. Viele Eins-zu-Eins-Aktionen sorgten immer wieder für Strafwürfe, Zeitstrafen und sogar eine rote Karte. Während Ober-Eschbach einen Siebenmeter nach dem anderen verwandelte, brachten die Wiesbadener zunächst keinen Wurf mehr im gegnerischen Gehäuse unter. Dementsprechend schmolz der sichere Vorsprung dahin. Ober-Eschbach witterte nun seine Chance und konnte die HSG zu einigen unvorbereiteten Würfen zwingen, die vom gegnerischen Torwart pariert wurden. In den letzten zehn Minuten stieg dann die Spannung immer weiter an. Die Gastgeber kamen immer näher heran und eine Minute vor dem Ende schließlich zum Ausgleich (30:30). Nach dem Anwurf der Wiesbadener hoben die Schiedsrichter direkt das passive Vorwarnzeichen. Florian Rausch, der an diesem sehr gut aufgelegt war, nahm sich ein Herz und netzte ein. Im Gegenzug hatten die Gastgeber noch genügend Zeit den Ausgleich zu erzielen. Jedoch ein gutes Rückzugsverhalten sowie eine wachsame Abwehr verhinderten die Punkteteilung. Abpfiff. Auswärtssieg! Die Freude bei allen Beteiligten war sehr groß nach einem über weite Strecken guten und schließlich sehr spannenden Spiel. Hatte man in der Vorwoche noch Pech bei der Niederlage in der letzten Sekunde, hatte man nun mal das Glück auf seiner Seite. Kompliment an die Mannschaft! Sie zeigte einen tollen Kampfgeist, den es auch über die restlichen Saisonspiele gilt

beizubehalten.  

Pirmin Haas und Sven Eisenbach (im Tor), Marek Watzka (3), Tobias Moos, Giovanni Franco (3), Lukas Moos (4/2), André Seiwert (3), Florian Rausch (14/2), Noah Vella (4) und Nedeljko Andjelovic!

HSG-Handballer 

ESG Gensungen/ Felsberg    –   HSG I                29 : 27 (14 : 16)

Den Beginn am Sechs-Punkte-Wochenende machten unsere Oberliga-Jungs. Sie mussten am Samstagnachmittag auswärts gegen die ESG Gensungen/ Felsberg ran. In Gensungen ist die HSG Wiesbaden ein Angstgegner. Der letzte Punkt gegen Wiesbaden konnte Gensungen im Jahre 1982 verzeichnen und die vergangenen vier Spiele in der Oberliga gegen unsere Mannschaften gingen ebenfalls verloren. Doch dieses Jahr hingen die Trauben in Nordhessen sehr hoch, da die Mannschaft von Arnd Kauffeld als einer der Favoriten um die Hessenmeisterschaft gilt. Die Rollenverteilung war somit vor dem Spiel ganz klar umgekehrt. Und das zeigte sich direkt. Nach wenigen Sekunden krachte Spielmacher Pascal Henkelmann mit dem Kopf aufs Parkett und lag mit brummendem Schädel bis zur Pause auf der Bank. Alexander Dietz erlitt einen Pferdekuss. Das Resultat: schnell lagen die Gäste mit sechs Treffern zurück. Doch die Abwehr vor einem sehr gut aufgelegten Jannik Gippert stabilisierte sich und so konnten Garbo und Co den Abstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore reduzieren. Man kam hoch motiviert aus der Kabine und legte der Leistung aus dem Ende der ersten Halbzeit noch eine Schippe drauf. Henkelmann kam zurück auf die Platte und schaffte durch einen Doppelschlag den Ausgleich. Das Spiel war wieder offen und das Momentum drehte sich auf die Seite der HSG. „Das war ein grandioses Zusammenspiel zwischen der Abwehr und Jannik Gippert im Tor. Was er da gezaubert hat, war genial“, sagte Garbo. „Wir haben über die Disziplin gewonnen, keinen Ball mehr hergeschenkt und waren sehr effektiv.“ Die Mammutaufgabe löste die Mannschaft bravourös. Die knapp 390 Zuschauer in der Gensunger Handballhalle wurden ganz still, als Kosta Schreiber einen Ball nach dem Anderen mit seiner Schnelligkeit abfing und somit leichte Gegenstoßtore der Gensunger zunichte machte. Am Ende Stand ein verdienter Sieg auf Seiten der HSG und man konnte auf Tabellenplatz neun klettern. Die zwei Punkte wurden danach noch mit der gesamten Mannschaft kräftig gefeiert.

Gippert, Horn; Kirchmeier (4), T. Walter (1), L. Walter (5), Garbo (2), Hutmacher (4), Schmelzer (3), Schreiber (2), Engel (4), Stadermann, Henkelmann (4), Dietz.

HSG Damen  –  HSG Sulzbach/ Leidersbach     25 : 23 (10 : 13) 

Danach sammelten unsere Oberliga Damen die nächsten Punkte ein. Für die Mannschaft von Jens Möller war es das erste Spiel im Jahr 2019, welches ganz unter dem Motto des „Endspiels“ stand. Denn es ging gegen den Tabellenletzten. Zu Gast war die HSG Sulzbach/ Leidersbach, gegen die man unbedingt gewinnen musste, wenn man die Sicht auf das rettende Ufer nicht ganz verlieren wollte. Doch der Druck machte sich bemerkbar bei unseren Aufsteiger-Mädels. Bis zur 23. Minute war es ein offenes Spiel. Dann bekam Nina Riehl, die bis dahin auffälligste Spielerin der HSG eine 2-Minuten-Strafe und die HSG Sulzbach/ Leidersbach konnte mit drei Toren in Folge mit einer 10:13 Führung in die Kabine gehen. Doch die Spielerinnen um Kapitänin Magda Werer steckten nicht auf und kamen mit Energie aus der Kabine. Sie ließen sich nicht abschütteln und gingen in der 47. Minute durch zwei Tore durch Nina Riehl wieder in Führung. Diese Führung gaben Sie bis zum Ende des Spiels nicht mehr her und konnten die zwei Punkte in Wiesbaden behalten. Keine Frage, dass dieser Erfolg in die Kategorie „dreckiger Sieg“ fällt. Möller war das egal. „Hauptsache, wir sind am Ende cool geblieben.“  Ein Sonderlob des Trainers bekamen Torfrau Benita Schneider mit zahlreichen Glanzparaden und Rechtsaußen Nina Riehl mit acht blitzsauberen Treffern. „Das war eine Punktlandung“, war Möller froh, dass sein Team am Ende als Sieger vom Platz ging.

Weis, Schneider, Schubert; Sherlock (1), Riehl (8), Großkurth (1), Schlitz, Becht (2), Sulejmani, Michel, Hermenau (9/5), Kaminsky, Werer (4), Hampel.

TSG Ober-Eschbach – HSG II 30 : 31 (13 : 17)

Am späten Samstagabend ging es für die zweite Mannschaft der HSG zum schweren Auswärtsspiel Richtung Frankfurt zur TSG Ober-Eschbach. An diesem Tag stand uns aus diversen Gründen nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Gastgebern, die mit einer kompletten Mannschaft aufliefen. Nichtsdestotrotz wusste man um die eigene Stärke. Somit konnte bei einem Spiel der HSG II mal wieder alles passieren. Hoch motiviert ging es für die Gäste los. Die vorgenommene Taktik glänzend umsetzend, agierten die Wiesbadener aus einer agilen Deckung sehr variabel. Zusätzlich war Pirmin Haas, im Tor, gleich voll da, so dass die ersten Angriffe der Gastgeber entweder abgefangen oder vom Torhüter pariert werden konnten. Im Gegenzug liefen die Wiesbadener eine erste und zweite Welle nach der anderen, so dass man sich gleich einen ordentlichen Vorsprung erwehren konnte (0:4). Aus dem gebundenen Spiel wirkten die Gäste sehr konzentriert und immer darauf bedacht, bis zu einer klaren Torchance zu spielen, die entweder oftmals direkt verwandelt oder über den Umweg Sienenmeter in ein Tor umgemünzt wurde. So zog man bis auf 8:13 davon und konnte schließlich mit einem 13:17 Vorsprung in die Pause gehen. Den Schwung eindeutig mitnehmend, knüpfte unsere zweite Mannschaft zunächst nahtlos an ihre gute Vorstellung aus der ersten Hälfte an. Eine bewegliche Abwehr verleitete Ober-Eschbach zu schwierigen Würfen, die eine sichere Beute für den Torwart waren. Das heute schnelle Spiel nach vorne sorgte dann für eine 13:19 – Führung. Dann stellten die Gastgeber ihre Abwehr um und es begann auf beiden Seiten ein munteres Siebenmeter-Werfen. Viele Eins-zu-Eins-Aktionen sorgten immer wieder für Strafwürfe, Zeitstrafen und sogar eine rote Karte. Während Ober-Eschbach einen Siebenmeter nach dem anderen verwandelte, brachten die Wiesbadener zunächst keinen Wurf mehr im gegnerischen Gehäuse unter. Dementsprechend schmolz der sichere Vorsprung dahin. Ober-Eschbach witterte nun seine Chance und konnte die HSG zu einigen unvorbereiteten Würfen zwingen, die vom gegnerischen Torwart pariert wurden. In den letzten zehn Minuten stieg dann die Spannung immer weiter an. Die Gastgeber kamen immer näher heran und eine Minute vor dem Ende schließlich zum Ausgleich (30:30). Nach dem Anwurf der Wiesbadener hoben die Schiedsrichter direkt das passive Vorwarnzeichen. Florian Rausch, der an diesem sehr gut aufgelegt war, nahm sich ein Herz und netzte ein. Im Gegenzug hatten die Gastgeber noch genügend Zeit den Ausgleich zu erzielen. Jedoch ein gutes Rückzugsverhalten sowie eine wachsame Abwehr verhinderten die Punkteteilung. Abpfiff. Auswärtssieg! Die Freude bei allen Beteiligten war sehr groß nach einem über weite Strecken guten und schließlich sehr spannenden Spiel. Hatte man in der Vorwoche noch Pech bei der Niederlage in der letzten Sekunde, hatte man nun mal das Glück auf seiner Seite. Kompliment an die Mannschaft! Sie zeigte einen tollen Kampfgeist, den es auch über die restlichen Saisonspiele gilt beizubehalten.

Pirmin Haas und Sven Eisenbach (im Tor), Marek Watzka (3), Tobias Moos, Giovanni Franco (3), Lukas Moos (4/2), André Seiwert (3), Florian Rausch (14/2), Noah Vella (4) und Nedeljko Andjelovic


Rabenschwarzes Wochenende für HSG

Doppelte Pleite für unsere Damen und Herren in den Handball-Oberligen.

SG Rot-Weiß Babenhausen        –                       HSG 1                        32 : 30  (15 : 19)

Nichts zu holen beim Auswärtsspiel in Babenhausen für unsere erste Mannschaft in der Handball-Oberliga. Die Männer um Cheftrainer Alexander Müller verpassten damit zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Ausfallliste war leider zu lang am Wochenende und der Leistungsabfall konnte nicht kompensiert werden. Mit Lukas Kirchmeier, Danic Seiwert, Lucas Jenne und Max Kellner vielen vier Säulen weg, und Müller sah sich dadurch gezwungen, auf den Oldie und Routinier Yakup Kaplan zurück zugreifen. „Wenn einem am Wochenende solche Hiobsbotschaften ereilen, ist das bitter. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als bei Yakup anzurufen“, so der Trainer. An Kaplan lag es nicht, denn er steuerte nach seiner handballfreien Zeit elf Treffer bei. Damit war er der erfolgreichste Schütze des Tea s. Die HSG 1 geriet dennoch sehr schnell in Rückstand und lief diesem auch die ganze Spielzeit hinterher. Viele Zeitstrafen auf Seiten der Gäste sorgten dafür, dass man den Rückstand nie egalisieren konnte. Immer wenn es eng wurde, scheiterte man am Babenhausener Keeper oder brachte sich durch diverse Aktionen in der Abwehr in Unterzahl. Die SG Rot-Weiß Babenhausen zog gleich und Melsungen II, sowie Hüttenberg II sind der Mannschaft eng auf den Fersen. Die Luft wird dünn. „Das ist schon bitter. Wir müssen sehen, dass wir jetzt fit werden und mit einem vollen Kader nächste Woche nach Wettenberg fahren. Nur so können wir um unsere Chance kämpfen“, so der Trainer unseres Teams nachdenklich nach dem Spiel.

HSG VfR/Eintracht: Gippert, Kunkel; Kaplan (11/5), Hermsen, L. Walter, Garbo (3), Schmelzer, Schmelzer, Engel (9), Stadermann (5), Henkelmann (1), Langheinrich, Dietz (1).

„Die Leistung war in Ordnung“, so das Fazit von Jens Möller nach dem Spiel. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstag Abend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

„Die Leistung war in Ordnung“, so das Fazit von Jens Möller nach dem Spiel. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstag Abend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

TuS Kriftel        –                       HSG Damen                        29 : 23  (17 : 16)

Bei der ersten Damenmannschaft ging die Leistung für Jens Möller zwar „in Ordnung“. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstagabend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

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