Letztes Aufgebot mit starker Leistung

Unsere Landesligisten beim Angriff am Wochenende (Foto: HSG VfR/Eintracht)

HSG VfR/Eintracht feiert Auswärtssieg / Trio Möller, Matejka und Mickel hilft aus – und überzeugt 

WIESBADEN (sud). Mit dem letzten Aufgebot hat Handball-Landesligist HSG VfR/Eintracht Wiesbaden einen 28: 23 (15: 14)-Erfolg bei der HSG Lollar/Ruttershausen eingefahren. Dabei standen Coach Alexander Müller nur sieben Feldspieler aus der Ersten zur Verfügung, nachdem Tom Schmelzer im Abschlusstraining umgeknickt (Verdacht auf Außenbandriss) und Tim Hieronimus beruflich verhindert war. Lorenz Engel (Ellenbogen) fehlt schon länger, Florian Rausch (Gehirnerschütterung) war nach seinem Unfall noch nicht fit. Luis Garbo, der als Back-up bereitsteht, musste krank passen. So halfen die A-Jugendlichen Silas Matejka und David Mickel sowie Jens Möller aus der 2. Mannschaft aus. „Sie haben es toll gemacht. David und Silas sind ohne Angst reingegangen, haben mutig gespielt. Und Jens hat zusammen mit Leon Walter stark im Innenblock gestanden“, lobte Müller. Er war insgesamt zufrieden und hofft nun, dass Engel und Rausch nach der Faschingspause wieder dabei sind. 

HSG:  Gippert, Kellner; Kirchmeier (6), Walter (1), Matejka, Mickel, Seiwert (7/4),Hermsen (2), Schreiber, Möller (1), Stadermann (5), Henkelmann (6).

Dieser Beitrag ist zuerst am 10.02.2020 im Wiesbadener Kurier erschienen. Wir danken für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

Handball-Herren im Aufwind

Die erste Herrenmannschaft der Handballspielgemeinschaft (HSG) VfR/Eintracht Wiesbaden hat sich durch einen 23:22-Sieg bei der HSG Linden auf den dritten Tabellenplatz in der Handball-Landesliga gekämpft.

Den entscheidenden Treffer erzielte Kosta Schreiber elf Sekunden vor Schluss. „Jetzt beginnt für uns die Wohlfühlzone“, sagte Coach Alexander Müller. Besonders die Abwehrleistung stach heraus. Im Tor war zudem Jannik Gippert ein starker Rückhalt, davor glänzte die Achse Leon Walter und Tom Schmelzer. Ein Lob gab es an das gesamte Team und dessen Einstellung. „Wir sind immer drangeblieben, haben immer weitergemacht und uns gegenseitig angefeuert“, sagte Müller.

Erscheinen am 28.01.2020 im Wiesbadener Kurier. Wir danken für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

Verdient feierlich

Showtime: Kunstturnerin Lilly Pöpperl hebt ab (Fotos: Paul Müller)

Die Eintracht zeichnet ihre Mitglieder aus, die in den vergangenen zwölf Monate hervorstachen. Das klingt nach müden Füßen? Von wegen: Vorhang auf!

Wer viel im Internet unterwegs ist, und das sind die meisten von uns, der entwickelt normalerweise ein ziemlich gutes Gespür dafür, was für Nachrichten gerne erstmal liegen gelassen werden, ungeöffnet bleiben oder direkt gelöscht werden. Werbemails gehören dazu. Aber auch Einladungen mit sperrigem Betreff. „Ehrungsfeier“ ist so ein Wort. Es klingt nach einer Stehorgie, langen Reden und (bestenfalls) nach einem Gläschen Sekt, das die müden werdenden Füße betäubt.

Am vergangenen Sonntag war die Berghoffhalle im Westend anlässlich der Ehrungsfeier des Hauptvereins dennoch gerammelt voll. Und das vermutlich nicht nur daran, dass der Vorstand wohlweislich die Einladungen per Post verschickte. Den Vereinsmitgliedern bot sich ein buntes Programm mit kurzen Reden ranghoher Vertreter aus Sport und Politik sowie liebevoller Verpflegung durch den Veranstaltungsausschuss.

Was die Reden angeht, das wichtigste in drei Tweets: Unserem Vereinsvorsitzenden Peter Gresch macht die Arbeit auch nach über einem Jahr immer noch Spaß (1/3). Wir haben viele Migranten in unseren Reihen und leben damit (gegenseitige) Integration (2/4). Oberbürgermeister Gert Uwe Mende zeigte sich von unserem Verein  als „großer Familie“ begeistert. Er blieb bis zuletzt. (3/3)

Und wer wurde geehrt? Alle, die es verdient hatten. Aufsteiger, Platzierte, Jubilare, aber auch Menschen, die sich über lange Zeit ehrenamtlich für die Eintracht engagiert haben. Neben Ehrennadeln und Urkunden gabs Wein und Süßigkeiten.

Begleitet wurde das Programm am Xylophon von Dominik Schumacher mit stimmungsvollen  Klängen und atemberaubenden Sprüngen unserer jungen Kunstturnerinnen bei ihrem Bodenprogramm. Last but least leisteten die Mitglieder unseres Veranstaltungsausschusses ganze Arbeit, die in stundenlanger Arbeit für das leibliche Wohl und die Bestuhlung der „Festhalle“ gesorgt hatten.

Peter Gresch zeigte sich nach der Veranstaltung entsprechend zufrieden. „Das war super, was alle Beteiligten hier aufgestellt haben.“ Er habe nur positives Feedback erhalten. Der Betreff „Ehrungsfeier“ jedenfalls dürfte kommendes Jahr wieder bei vielen Eintrachtlern auftauchen. Es gibt guten Grund, sich das Ganze genauer anzuschauen.

Sieben von vielen: Vereinsvorsitzender Peter Gresch (links) und seine Stellvertreterin Hanne Schwerdtner (2 v.l.) neben verdienten Eintrachtlern

Generalprobe in Wettenberg

Probe vor der Generalprobe: Unser Herren-Spitzenteam im Training

Endlich geht es wieder los! Vor dem Saisonstart testete die HSG 1 beim Oberligisten aus Wettenberg mit dem ehemaligen Trainer Axel Spandau.

Beide Trainer nutzten dieses Spiel um letzte personelle Formationen zu prüfen und allen Spielern die Möglichkeiten zu geben, sich für die Runde zu empfehlen.

Gegen den gestandenen Oberligisten machte unser Team einen guten Job. Die Abwehr präsentierte sich zweikampfstark, wenn auch manchmal ein bisschen zu defensiv. In der Offensive konnte man mit viel Dynamik agieren und zeigte sich auch im Zusammenspiel schon sehr weit. Bis zur 50. Minute führte die HSG 1 durchgehend mit zwei bis vier Toren. In den letzten zehn Minuten häuften sich jedoch die Fehler im Angriff auf ein Maximum, was eiskalt in einen Sechs-zu-Null-Lauf Wettenbergs umgewandelt wurde. Das war sicherlich auch eine Folge der komplett durcheinandergewürftelten Aufstellung Wiesbadens in der Schlussphase.

So gewann die HSG Wettenberg mit 28:25. Beide Trainer waren sich aber nach dem Spiel einig, dass es ein guter Test war. Die Generalprobe ist somit abgeschlossen und nun fiebert das Team dem Saisonstart bei TSF Heuchelheim entgegen.