Rabenschwarzes Wochenende für HSG

Doppelte Pleite für unsere Damen und Herren in den Handball-Oberligen.

SG Rot-Weiß Babenhausen        –                       HSG 1                        32 : 30  (15 : 19)

Nichts zu holen beim Auswärtsspiel in Babenhausen für unsere erste Mannschaft in der Handball-Oberliga. Die Männer um Cheftrainer Alexander Müller verpassten damit zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Ausfallliste war leider zu lang am Wochenende und der Leistungsabfall konnte nicht kompensiert werden. Mit Lukas Kirchmeier, Danic Seiwert, Lucas Jenne und Max Kellner vielen vier Säulen weg, und Müller sah sich dadurch gezwungen, auf den Oldie und Routinier Yakup Kaplan zurück zugreifen. „Wenn einem am Wochenende solche Hiobsbotschaften ereilen, ist das bitter. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als bei Yakup anzurufen“, so der Trainer. An Kaplan lag es nicht, denn er steuerte nach seiner handballfreien Zeit elf Treffer bei. Damit war er der erfolgreichste Schütze des Tea s. Die HSG 1 geriet dennoch sehr schnell in Rückstand und lief diesem auch die ganze Spielzeit hinterher. Viele Zeitstrafen auf Seiten der Gäste sorgten dafür, dass man den Rückstand nie egalisieren konnte. Immer wenn es eng wurde, scheiterte man am Babenhausener Keeper oder brachte sich durch diverse Aktionen in der Abwehr in Unterzahl. Die SG Rot-Weiß Babenhausen zog gleich und Melsungen II, sowie Hüttenberg II sind der Mannschaft eng auf den Fersen. Die Luft wird dünn. „Das ist schon bitter. Wir müssen sehen, dass wir jetzt fit werden und mit einem vollen Kader nächste Woche nach Wettenberg fahren. Nur so können wir um unsere Chance kämpfen“, so der Trainer unseres Teams nachdenklich nach dem Spiel.

HSG VfR/Eintracht: Gippert, Kunkel; Kaplan (11/5), Hermsen, L. Walter, Garbo (3), Schmelzer, Schmelzer, Engel (9), Stadermann (5), Henkelmann (1), Langheinrich, Dietz (1).

„Die Leistung war in Ordnung“, so das Fazit von Jens Möller nach dem Spiel. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstag Abend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

„Die Leistung war in Ordnung“, so das Fazit von Jens Möller nach dem Spiel. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstag Abend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

TuS Kriftel        –                       HSG Damen                        29 : 23  (17 : 16)

Bei der ersten Damenmannschaft ging die Leistung für Jens Möller zwar „in Ordnung“. Nichts desto trotz standen die HSG Damen nach dem Oberligaspiel gegen den TuS Kriftel wieder mit leeren Händen da. Der Aufteiger zeigte am Samstagabend einen couragierten Auftritt. Der erste Durchgang verlief auf Augenhöhe. Zumal die Mannschaft um die treffsichere Annika Hermenau durchgehend in Führung lag. Mit einem Ein-Tore-Vorsprung ging man in die Kabine. Doch dann kam erneut der Einbruch. Diesmal war nicht der Angriff das Manko, sondern die Abwehr war zu löchrig, denn „29 Tore in Kriftel sind in Ordnung“ so der zweifache Vater nach dem Spiel. Am Ende hieß es 29:32 für Kriftel, da die Mannschaft um Trainer Albat einfach cleverer agierte. So steckt die HSG leider weiterhin im Keller der hessischen Oberliga.

Weis, Schmidt; Kuthe, Thomas (3), Baumgart, Riehl (6), Schlitz, Sulejmani (4), Hermenau (8/2), Werer (5), Hampel (3).

Mehr zum Spieltag

Handball-Oberliga: HSG 1 atmet auf

Eine Abwehr aus Beton und dahinter ein bärenstarker Keeper: Mit einem 23:19 gegen die MSG Umstadt/Habitzheim tankt die 1. Herren Mut im Abstiegskampf.

Am Ende stand für die HSG 1 (Foto: am 19.10. nach dem Spiel gegen Dotzheim) abermals ein Sieg

Die 1. Herren der Handballspielgemeinschaft (HSG) VfR/Eintracht Wiesbaden kann nach dem Wochenende aufatmen. Denn die Mannschaft von Trainer Alexander Müller rührte am letzten Samstag Beton in der Abwehr an. Dahinter stand ein bärenstarker Keeper Marc Kunkel, der freie Bälle und Siebenmeter en masse parierte. Am Ende ein verdientes 23:19 gegen MSG Umstadt/Habitzheim. Aber von Beginn an.

Der Plan von Trainer Alexander Müller ging auf. Leon Walter und Milan Langheinricht standen im Zentrum der Defensive und machten von Beginn an einen guten Job. So kam es, dass man sich zu Beginn bereits mit drei Toren absetzen konnte. Vorne zog Pascal Henkelmann, nach seiner Verletzung, wieder gekonnt die Fäden. Lediglich acht Gegentreffer ließ die HSG in Halbzeit eins zu. Nach der Pause zurück auf dem Parkett, entschärfte Marc Kunkel beim Stand von 12:10, einen Siebenmeter von Acic  behielt in der heißesten Phase in Durchgang zwei nach Umstadts 15:15 die Nerven und entschärfte einen Ball nach dem Anderen. So kam es, dass die Jungs, angeführt von Lorenz Engel und Pascal Henkelmann, im Angriff sich nach und nach einen Puffer erspielen konnten. Leon Walter stand nach dem Spiel erleichtert vor der Kabine und analysierte: „Hinten waren wir konsequent und vorne deutlich ruhiger. Zuletzt hatte eher die Angst vor dem Verlieren dominiert, diesmal war es die Lust aufs Gewinnen. Die Punkte tun gut“. Leider konnte man nicht am TV Büttelborn vorbeiziehen, da dieser einen Punkt gegen die TSG Münster holte. Auch die MT Melsungen II ist der HSG weiterhin auf den Fersen. Jedoch lässt sich auf diese Leistung weiter aufbauen und macht Mut im Abstiegskampf.

M. Kunkel, Schönhaber; Kirchmeier, Hermsen (3), L. Walter, Garbo (1), Schmelzer, Seiwert (1), M. Kellner, Engel (9/3), Stadermann, Henkelmann (9), Langheinrich, Jenne

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Alle HSG-Aktiven in Hessen unterwegs

Egal, ob Erste, Zweite, Dritte oder Mädels – unsere Handballer rollen durch Stadt, Land und Region. Auf sie warten schwere Aufgaben.

Die HSG-Reise beginnt mit der HSG III. Die „Dritte“ hat eine sehr kurze Anreise, denn Sie bleiben in Wiesbaden und spielt trotzdem nicht Zuhause. Die Auswärtsspielstätte befindet sich lediglich eine kurze Fahrt von unserer „GuddStubb“ entfernt. Und zwar geht die Reise zum TB Wiesbaden. Die Handballabteilung des Turnerbundes konnte noch keine Punkte in der Klasse sammeln. Und dies soll sich am Samstag, den 24.11. um 18:30 Uhr auch nicht ändern. Die Tabelle deutet auf eine klare Sache hin, jedoch muss jedes Spiel gespielt werden und die HSG III geht hochkonzentriert in das Spiel, um an der Tabellenspitze dran zu bleiben.

Den nächste Halt macht der HSG Bus am Samstag um 19:30 Uhr in der Erich-Kästner-Schule in Oberursel. Die Damen müssen gegen den letztjährigen Tabellenzweiten, und zwar gegen die TSG Oberursel. Vergangenes Jahr hatte sie lange um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg mitgespielt. 

Jedoch mussten sie sich am Ende der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden geschlagen geben. Diese Oberligasaison begann für den Gastgeber jedoch eher negativ. Der personelle Umbruch hatte zwei Niederlagen zur Folge. Im Spiel gegen Fritzlar fing sich die Mannschaft jedoch um das Trainerteam Alexandra Müller und Paul Günther und die TSG ist seit dem ungeschlagen. Der Tabellenvierte geht also mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel. 

Ganz anders sieht es bei unseren Mädels aus. Zwar zeigte man im letzten Heimspiel gegen den hoch favorisierten TV Hüttenberg ein starke Leistung. Leider reichte es aber wieder nicht für einen Punktgewinn. Am Ende stand die vierte Niederlage in Folge zu Buche. Aber trotzdem die Formkurve des „Möller-Teams“ nach oben. und darauf lässt sich aufbauen. Leider konnte die Mannschaft krankheitsbedingt unter der Woche auch nur mit wenigen Leuten die Vorbereitung auf das Spiel bestreiten. „Oberursel hat mit Berit Mies und Jana Sellner einen sehr starken Rückraum, den wir in den Griff bekommen müssen. Viktoria Heilmann ist auf Außen pfeilschnell und eine sichere Schützin. Wenn wir jedoch im Angriff unsere Bälle versenken, kommt Oberursel auch nicht so leicht ins Überlaufspiel“, so Chefcoach Jens Möller. Die Ansage ist klar: „Es ist kein Spiel, dass man unbedingt gewinnen muss, aber wir fahren da nicht hin um die Punkte freiwillig abzugeben. Wir wollen solange mithalten wie es geht!“, sagt der zweifache Vater.

Ein ganz wichtiges Spiel steht den Herren 1 bevor. Gegen den TV Hüttenberg II geht es gegen einen Gegner, dem ebenfalls das Wasser bis zum Halse steht. Sonntag 16:00 Uhr beginnt das Spiel in der Sporthalle in Hüttenberg, Hauptstr. 107, in Hüttenberg. Mit 2:18 Punkten steht die Bundesliga-Reserve auf dem letzten Tabellenplatz. Dieses Spiel muss auf jeden Fall gewonnen werden, denn dann besteht die Chance, die Plätze mit der SG Rot-Weiß Babenhausen zu tauschen und somit die Abstiegsränge zu verlassen. Das Spiel soll nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zumal Pascal Henkelmann noch immer an seiner Knieverletzung zu knabbern hat und Torhüter Marc Kunkel leider beruflich bedingt passen muss. Dazu komm, dass „…bei Hüttenberg nie sagen kann, wer aufläuft“, so Routinier Luis Garbo. Zumal die Erste einen Abend vorher in Hamburg spielt. „Die Niederlage gegen Münster tat weh, aber wir haben Sie in der Woche aufgearbeitet. Wir werden kämpfen bis zum Umfallen und die Punkte mit nach Wiesbaden nehmen“, so die Kampfansage des Rotschopfs.

Den Abschluss der Auswärtsreise macht unsere Team Zwo um Gregor Daus. Es muss in die größte Stadt des Kreises Groß-Gerau. Die HSG II spielt gegen die TG Rüsselsheim. Anpfiff ist am Sonntag, den 25.11. um 17:00 Uhr in der Sporthalle der Gustav-Heinemann-Schule. Die TG befindet sich mit 12:8 Punkte auf dem vierten Tabellenplatz der BOL und hat derzeit eine kleine Niederlagenserie zu verkraften. 3 Spiele in Folge und das letzte sehr deutlich verloren die Rüsselsheimer. Es wird somit ein harter Brocken für unsere Oberliga-Reserve die mit einem Sieg weiter den Puffer zur Abstiegszone vergrößern kann.