Spitzenzugang für die Tischtennisabteilung

Die erste Mannschaft peilt nach sieben langen Jahren die Rückkehr in die Bezirksliga an. Mit Carsten Längsfeld dürften die Chancen dafür klar wachsen.

Carsten Längsfeld hat das Schwarz für die Eintracht angelegt

Die Tischtennisabteilung kann zum Start in die Rückserie mit einer enormen Verstärkung rechnen. Carsten Längsfeld, der zuletzt beim TTC Rot-Weiß Biebrich spielte, läuft ab sofort als neuer Spitzenspieler im schwarzen Trikot für die Eintracht auf.

Der Wechsel kommt für die erste Mannschaft zur rechten Zeit. Zur Winterpause rangiert das Team um Mannschaftskapitän Hanna Aksu auf Rang zwei in der Bezirksklasse; punktgleich mit dem TTC Lorchhausen II. Den hauchdünnen Vorsprung gilt es in der Rückserie auszubauen.

Mit Carsten kommt ein Spieler in einer Qualitätklasse hinzu, über die die Eintracht lange nicht verfügt hat. Mit seiner Hessenliga- und langjährigen Bezirksligaerfahrung dürfte er für seine Gegner schwer auszurechnen sein; selbst wenn ihm etwas Routine fehlen sollte. Seine letztes Meisterschaftsspiel bestritt Carsten im April 2015. Wir drücken ganz fest die Daumen!

Tischtennis: Alexander Przybylski in der F.A.Z.

Das passiert nicht alle Tage! Unser junger Tischtennisspieler Alexander Przybylski hat am Sonntag einen besonderen Auftritt gehabt. Statt in der Uni oder an der Platte war das Gesicht des Eintracht-Eigengewächses im Politikteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu sehen. Der Grund dafür: Eine junge Journalistin war auf der Suche nach jungen Deutsch-Polen im Rhein-Main-Gebiet auf Alex aufmerksam geworden.

Die Gespräche, Foto- und Videoauftritte für den Beitrag bewältigte Alex wie ein Routinier völlig entspannt am Rande eines Meisterschaftsspiels der Kreisliga. Seine Einzel gewann er dann zwischendurch – souverän. Momentan überwintert die zweite Mannschaft, in der er spielt, auf Rang zwei und damit einem Aufstiegsplatz.

Wir sammeln für Kameruns Kinder

Sportler helfen einander über Grenzen hinweg. Unser Verein sucht Ausrüstung und Kleidung für Kinder in Zentralafrika, die ihrem gefährlichen Alltag für ein paar Stunden entkommen sollen.

Kinder umringen Chef Beba bei einer früheren Lieferung deutscher Sportgeräte im Norden Kameruns. (Foto: privat)

Viele von uns verfügen über Zweitschläger, Bälle, oder zu klein gewordene Trikots. Unsere Abteilungen über alte Netze, Turngeräte oder Körbe. Was tun damit?

Unser Verein beteiligt sich an der Aktion „Sportequipment für Kamerun“ von Chef Beba, einem engagierten Tennislehrer, der bei uns in Wiesbaden lebt und schon mehrfach für sein Heimatland gesammelt hat.

Im vergangenen Jahr kamen rund 200 Sportgeräte aus der Region zusammen, die verschifft und von Chef Beba persönlich an bedürftige Kinder im Norden des Landes, in der Region Garoua, verteilt wurden.

Dort regiert die Armut, und immer wieder ziehen Banden der Terrormiliz Boko Haram mordend und brandschatzend herum. Viele Kinder in der Region haben ihre Eltern verloren, sind allein und leben auf der Straße. Chef Beba will helfen, dort eine Anlaufstation zu schaffen, in der die Kinder Sport treiben und ihrem gefährlichen Alltag für ein paar Stunden entkommen können.

Die Sammelaktion ist bereits angelaufen. Unsre Tischtennisabteilung hat bereits eine Platte und eine ganze Reihe von Schläger und Trikots gespendet. 

Alle Vereinsmitglieder, ihre Familien und Freunde sind herzlich dazu eingeladen, sich zu beteiligen. Sammelt die Sachen gern und gebt sie beim Tischtennistraining in der Oranienschule ab oder wendet Euch per E-Mail an unser Vereinsmitglied Arno Bauer (designbauer[at]arcor.de).


Überraschung beim Luca-Pepi-Turnier

Den Wanderpokal in der Hand: Marin Mandusic, flankiert von Furkan Dogan (links) und Artemij Belozercev (rechts)

Ein regelrechter Senkrechtstarter hat vergangene Woche das traditionelle Herbsturnier der Tischtennisabteilung gewonnen. Beim 5. Luca-Pepi-Turnier am 28. Oktober, im Gedenken an Eintrachts ehemaligen Spitzenspieler und langjährigen Trainer setzte sich Marin Mandusic in einem Feld von 16 Teilnehmern und unter den Augen von Lucas Vater, Lebensgefährtin und seiner Tochter am Ende verdient durch.

Dabei bezwang Marin, der als ungelisteter Spieler erst diese Saison begonnen hat, für die Eintracht zu spielen, im Final Eintrachts etatmäßige Nummer drei Furkan Dogan. Den dritten Platz belegte mit Artemij Belozercev die Nummer eins der 1. Jugend.

Luca Pepi war im Oktober vor sechs Jahren im Alter von nur 31 Jahren überraschend gestorben. In den vergangenen Jahren hatten Hanna Aksu (2017), Nico Koschade (2016) sowie Kevin Bohley (2014, 2015) den Wanderpokal gewonnen.