Kegler brillieren mit abgezocktem Finalsprint

Den Pflichtsieg gegen die SG Sachsenhausen verdanken die Eintrachtler guten Nerven und Cleverness auf der Zielgeraden.

Mit dem Pflichtsieg gegen lange Zeit gut mitspielende Gäste aus Frankfurt-Sachsenhausen gelang die erfolgreiche Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes.

Alex Tanz (918) eröffnete sehr stark den Siegeszug der Gastgeber. Tim Heyer spielte mit 856 solide. Er konnte mit dem besten Gästespieler (912) nicht ganz mithalten, ließ aber auch nicht zu viele Miese zu. Zusammen mit Daniel Dillmann (842) reichte dies für eine Führung von 33 Holz.

Die Schlussachse baute den Vorsprung innerhalb zweier Bahnen auf 133 Holz aus. Auf der dritten Bahn verlor man allerdings wieder ganze 52 Holz und das Spiel drohte zu kippen.

Doch die Eintrachtler behielten zum Ende auf beeindruckende Weise die Nerven. Vor allem durch Pascal Röbers (949) geniale 264 Holz auf der Schlussbahn, davon 115 geräumt mit 6 Neunern. Auch Jürgen Hesse (891) und Jonas Kraus (830) erfüllten ihre Aufgaben gut und ließen die letzten Zweifel am verdienten Heimsieg schwinden.

EM-Bronze für Hammers

Gemeinsam mit Pilot Christoph Hafer schnappt sich der Eintrachtler im lettischen Sigulda die Medaille.

SIGULDA/WIESBADEN – (sc). Christian Hammers hat bei den Bob-Europameisterschaften die Bronzemedaille gewonnen: Der Anschieber von Eintracht Wiesbaden fuhr mit seinem Piloten Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) beim Weltcup-Finale im lettischen Sigulda, bei dem zeitgleich auch die EM-Medaillen vergeben wurden, auf den vierten Platz. Da Rang drei an den Kanadier Justin Kripps ging, dessen Läufe logischerweise nicht in die EM-Wertung einfließen, schnappten sich Hafer und Hammers hinter dem Letten Oskars Kibermanis und Simon Friedli (Schweiz) die Bronzemedaille.

Zur Halbzeit hatte das deutsche Duo sogar noch vor den Kanadiern gelegen, der zweite Lauf gelang allerdings nicht optimal. „Nichtsdestotrotz bin ich mit Bronze bei der EM zufrieden“, sagte Pilot Hafer. „Wir hätten vorne aber gerne noch einmal angegriffen.“ Weltcup-Dominator Francesco Friedrich – der am Vortag Zweiter wurde, damit den Gesamtweltcupsieg klarmachte – reiste vorzeitig ab und war nicht am Start, um sich auf die anstehende Heim-WM in Altenberg vorzubereiten. Nico Walther und Johannes Locher ließen die Rennen in Sigulda ganz aus.

Diese Nachricht erschien zuerst im Wiesbadener Kurier am 18.02.2020. Wir danken für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

Letztes Aufgebot mit starker Leistung

Unsere Landesligisten beim Angriff am Wochenende (Foto: HSG VfR/Eintracht)

HSG VfR/Eintracht feiert Auswärtssieg / Trio Möller, Matejka und Mickel hilft aus – und überzeugt 

WIESBADEN (sud). Mit dem letzten Aufgebot hat Handball-Landesligist HSG VfR/Eintracht Wiesbaden einen 28: 23 (15: 14)-Erfolg bei der HSG Lollar/Ruttershausen eingefahren. Dabei standen Coach Alexander Müller nur sieben Feldspieler aus der Ersten zur Verfügung, nachdem Tom Schmelzer im Abschlusstraining umgeknickt (Verdacht auf Außenbandriss) und Tim Hieronimus beruflich verhindert war. Lorenz Engel (Ellenbogen) fehlt schon länger, Florian Rausch (Gehirnerschütterung) war nach seinem Unfall noch nicht fit. Luis Garbo, der als Back-up bereitsteht, musste krank passen. So halfen die A-Jugendlichen Silas Matejka und David Mickel sowie Jens Möller aus der 2. Mannschaft aus. „Sie haben es toll gemacht. David und Silas sind ohne Angst reingegangen, haben mutig gespielt. Und Jens hat zusammen mit Leon Walter stark im Innenblock gestanden“, lobte Müller. Er war insgesamt zufrieden und hofft nun, dass Engel und Rausch nach der Faschingspause wieder dabei sind. 

HSG:  Gippert, Kellner; Kirchmeier (6), Walter (1), Matejka, Mickel, Seiwert (7/4),Hermsen (2), Schreiber, Möller (1), Stadermann (5), Henkelmann (6).

Dieser Beitrag ist zuerst am 10.02.2020 im Wiesbadener Kurier erschienen. Wir danken für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

Kalicki und Schwenzmeier gewinnen Junior-WM-Titel

Siegreich: Kim Kalicki (rechts) feiert mit Kira Lipperheide in Winterberg ihren Junioren-WM-Titel (Foto: BSD)

Kim Kalicki verteidigt sdie Junioren-Weltmeisterschaft und sichert sich so einen Startplatz für die Bob-WM in Altenberg. Auch Malte Schwenzmeier wird Weltmeister.

Es war eine besondere Juniorenweltmeisterschaft  in Winterberg, durch die anstehende Weltmeisterschaft in Altenberg nahmen besonders viele Schlitten an der Nachwuchs-WM teil, bei der gleichzeitig jeweils eine Wildcard für die Weltmeisterschaftten in Altenberg vergeben wurde.

„Besonders im Männerbereich hatten wir das stärkste Teilnehmerfeld der letzten Jahre am Start,“ zeigte sich Landestrainer Tim Restle begeistert vom Telnehmerfeld in Winterberg. Und trotzdem gingen die beiden Wiesbadener Starter Kim Kalicki und Malte Schwenzfeier als Favoriten ins Rennen.

Unbeindruckt rasten die beiden Eintracht Youngster in spannenden Rennen zu Gold. „Der Druck auf Kim und Malte war schon sehr groß, das war sehr stark wie sie dem Stand gehalten haben und ihre Leistung abgeliefert haben“, zeigt sich der Wiesbadener Coach sehr zufrieden mit seinen Schützlingen. Kalicki mit Kira Lipperheide gelang zweimal Start und Laufbestzeit, womit sie sich mit 2 Zehnteln Vorsprung den Titel sicherte.

Anschieber Schwenzfeier feiert mit Pilot Oelsner

Spannender machte es Malte Schwenzfeier der in seiner allersten Bob Saison nach dem Weltcuppodium mit Nico Walther nun auch auf Junioren-Level seine erste Medaillie gewann. Hatte der Russe Rotislav Gaitiukevich nahch dem ersten Durchgang noch geführt, schlug das Duo Schwenzfeier/Oelsner im zweiten Durchgang zurück und sicherte sich den Titel. Damit werden wir die beiden Wiesbadener Juniorenweltmeister auch bei den Weltmeisterschaften in Altenberg wiedersehen, wo diesemal wesentlich weniger Druck aber dafür umso mehr Genuss auf die beiden wartet. „Eine Heimweltmeisterschaft wird ein unvergessliches Erlebnis für die beiden werden, sie sollen es einfach genießen“, freut sich Verbandspräsidentin Erica Fischbach für ihre Schützlinge.

Aufsteigender Stern: Malte Schwenzfeier gewinnt sein erstes WM-Gold (Foto: BSD)

Kim Kalicki verteidigt Junioren-EM-Titel

Wieder erfolgreich: Kim Kalicki in ihrem Bob (Archivbild, Wassmuth/BSD)

Malte Schwenzfeier fährt bei. Weltcup im Viererbob knapp am Podium vorbei. Nun richten sich alle Augen auf kommende Wochenende.

Titel erfolgreich verteidigt: Bobpilotin Kim Kalicki ist erneut Europajuniorenmeisterin der U 23. Gleichzeitig hat die gebürtige Wiesbadenerin den Europacup gewonnen. Im österreichischen Innsbruck/Igls distanzierte Kalicki mit Anschieberin Viktoria Dönicke die Russinnen Lubov Chernykh und Elena Mamedova (…).

Beim Bob-Weltcup in St. Moritz (Schweiz) ist Anschieber Malte Schwenzfeier (Eintracht Wiesbaden) mit Pilot Nico Walther sowie Kevin Korona und Eric Franke im Viererbob auf dem vierten Platz gelandet. Zwar ließ das Quartett den Bob von Francesco Friedrich hinter sich, musste sich aber dem siegreichen Kanadier Justin Kripps, dem Letten Oskars Kibermanis sowie Landsmann Johannes Locher, der auf Platz drei fuhr, geschlagen geben. Am Ende fehlten 22 Hundertstelsekunden auf das Podium. Im Zweierbob landeten Walther und Schwenzfeier auf Platz sechs.

Doch nun dürften bei der Eintracht bereits alle Augen auf das kommende Wochenende gerichtet sein. Am 8. Februar finden in Winterberg die Junioren-Weltmeisterschaften statt. Dabei wird auch Eintracht-Pilotin Kim Kalicki im Zweierbob am Start sein. Sollte Kalicki – die in dieser Weltcup-Saison bereits zwei Mal auf das Podium gefahren ist – dort den Titel holen, winkt ein Startplatz bei der Weltmeisterschaft in Altenberg.

Diese Meldung fußt auf zwei Texten von Stephan Crecelius am 1. und am 2. Februar 2020 im Wiesbadener Kurier. Wir danken für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.