Medaillenregen im Gerätturnen

Bei den hessischen Jugendmeisterschaften 2019 sahnen unsere Mädchen ab.

Anouk Almeida de Oliveira, Beyza Cumart und Lilly Pöpperl (von links nach rechts)

Gleich fünf Goldmedaillen und eine Bronzemedaille – ein grandioser Auftritt für unsere älteren Turnerinnen in diesem Jahr. Am Sonntag, den 07. April 2019 starteten in Heussenstamm unsere älteren Turnerinnen sehr erfolgreich in der Alterklasse 14 und 15 in den Hessischen Jugendmeisterschaften Kür. Ein Wettkampf in dem die Turnerinnen einen Vierkampf nach dem Code de Pointage zeigten. 

Anouk Almeida de Oliveira erkämpfte in der Altersklasse 15 den Meistertitel. Mit 42,55 Pkt sprang sie als Hessische Meisterin auf das Siegerpodest. Lilly Pöpperl – die ebenfalls  im Leistungszentrum Wiesbaden der TuS Eintracht trainiert – aber im Einzelstartrecht für die TSG Nierdergirmes startet, gewann auch in ihrer Altersklasse 14 mit 42,65 Punkten den Meistertitel. Beyza Cumart (Altersklasse 14) erzielte mit 34,60 Pkt. einen stolzen 5 . Platz.

Zeitgleich erturnten die Starterinnen an diesem Tag auch die Hessische Meisterschaft an den Einzelgeräten. Hier errreichte Anouk Almeida de Oliveira den Meistertitel am Boden mit 10,90 Pkt. und am Schwebebalken nahm sie stolz mit 10,95 Punkten die Bronzemedaille in Empfang. Lilly Pöpperl erturnte sich die Meistertitel am Schwebebalken mit 12,40 Punkten und am Sprung mit jeweils sicher gestandenen Yurschenko und Tskukahra gebückt.

Für den Stützpunkt Wiesbaden im Gerätturnen weiblich der TuS Eintracht Wiesbaden war es ein wahrer Medaillenregen mit stolzen fünf Goldmedaillen und einer Bronzemedaille.

Aufstieg auf der Ziellinie

Aufstieg, Derby, Meisterschaft: Beim VfR beendet die erste Tischtennismannschaft im letzten Saisonspiel eine sieben Jahre lange Leidenszeit.

Eintracht Wiesbaden kehrt nach sieben Jahren in der untersten Bezirksklasse zurück in die Bezirksliga. Im letzten Spiel der Saison 18/19 setzte sich die Eintracht am Donnerstagabend auswärts gegen VfR Wiesbaden IV mit 9:6 durch und entthronte damit den bisherigen Tabellenführer auf der Ziellinie.

Dabei hatte es zunächst eher nach einem Sieg des VfR im Stadtderby ausgesehen. Vor Dutzenden Fans beider Mannschaften war der Favorit in der Sporthalle am Konrad-Adenauerring aus den Anfangsdoppeln mit einer 2:1-Führung hervorgegangen. In den Einzeln gelang es dem Eintracht-Team um Mannschaftskapitän Hanna Aksu aber dann, den Spieß herumzudrehen und mit 5:2 davonzuziehen.

Doch der Gastgeber gab sich nicht geschlagen, verkürzte auf 5:3. Im zweiten Einzeldurchgang begegneten sich die beiden auf Augenhöhe. Siege und Niederlagen hielten sich die Waage. Das reichte für die Gäste aus der Innenstadt, um sich im letzten Einzel durchzusetzen.

Verfolgt wurde die Partie nicht nur in der Halle, sondern auch von Fans in Stuttgart und der rumänischen Hafenstadt Constanza. Der Gastgeber tickerte die Ergebnisse live. Nach dem Zusammenbruch der Verbindung beim Stand von 5:3 gaben die Eintrachtler den Spielverlauf über Whatsapp an ihre Unterstützer an den Smartphones weiter. Bis um 1 Uhr 41 am frühen Freitagmorgen endlich das Endergebnis die Anhänger erlöste. 

„Der Traum ist Wirklichkeit geworden“, sagte Eintrachts stellvertretender Abteilungsleiter Lorenz Hemicker am Freitag. „Unsere Jungs waren einfach heiß und sind trotzdem konzentriert geblieben.“ Seit Wochen hätten die Spieler für das Endspiel um den Gipfel trainiert. Nun aber drücke man auch dem VfR alle Daumen. Für die Unterlegenen geht es in Kürze die Relegation.

Tischtennis: Noch ein Aufstieg

3. Kreisklasse, adieu! Die vierte Mannschaft ringt im Vier-Punkte-Spiel Dotheim V nieder. Das Daumen drücken aber geht weiter.

Aufsteiger: Uwe Guth, Marin Mandusic, Frederic Brüx und Kai-Sören Becker (von links)

Die Tischtennisabteilung verbucht Aufstieg Nummer zwei. Nach der zweiten löste nun auch die vierte Mannschaft das Ticket für die nächsthöhere Klasse. Im direkten Duell der 3. Kreisklasse um den zweiten Aufstiegsplatz besiegte Eintracht IV Gastgeber Dotzheim V am vergangenen Dienstag mit 6:3.

Die Eintracht, angetreten in Bestbesetzung mit Uwe Guth, Marin Mandusic, Kai-Sören Becker und Frederic Brüx, zog nach der Punkteteilung in den Anfangsdoppeln rasch auf 1:4 davon. Doch der Gastgeber gab sich noch nicht geschlagen. Frederic und Uwe mussten sich Dorian Fuchs und Dotzheims Nummer eins, Engin Özkan, knapp geschlagen geben. Dann aber gaben die Eintrachtler noch einmal alles. Marin siegt klar, und Frederic setzte mit einem seinem hart unkämpften Tie-Break-Sieg im Fünf-Satz-Krimi gegen Wojciech Nawrocki den Schlusspunkt zum verdienten 6:3-Endstand und damit dem Aufstieg in die 2. Kreisklasse. Mit 29:5-Punkten steht die Eintracht vor dem letzten Spieltag uneinholbar auf Rang zwei.

Was jetzt noch bleibt, ist dem dritten Aufstiegskandidaten der Eintracht die Daumen zu drücken. Am Donnerstag, dem 11. April, trifft die erste Mannschaft im Spitzenspiel der Bezirksklasse auswärts auf VfR Wiesbaden IV. Der Sieger steigt auf. Der Verlierer geht in die Relegation. Anschlag ist um 20.30 Uhr.

Kreis Hallen U14 Mehrkampf-Meisterschaften in Wiesbaden (17.3.2019)

Lea Juric Kreismeisterin W12 im Vierkampf mit 1.480 Punkten

spannend machte es Lea Juric bei ihrem ersten Vierkampf der U14. Mit einem Punkt „Vorsprung“ sicherte sie sich den Kreismeistertitel der W12. Nach zwei Disziplinen (60m und Hochsprung) startete sie ihre Aufholjagd mit zwei überragenden Ergebnissen im Kugelstoß und Weitsprung. Bemerkenswert ist, dass in dieser Altersklasse drei neue Diszilinen wie Hochsprung, Kugelstossen und Weitsprung vom Brett zur Anwendung kamen.

Lea Juric

Ergebnisse:

60m 9.19 sek. (427 Pkt.) Hoch 1.12m (261 Pkt.) Kugel 7.21m (353 Pkt.) Weit 4.03m (439 Pkt.)

Leichtathletik Hallen- Senioren Weltmeisterschaften in Torun/ Polen (24.3.2019)

Weltmeistertitel mit deutschem Hallenrekord im Hochsprung durch Petra Koliwer (W50) mit übersprungenen 1.58m und Einstellung des Weltrekordes

Wie im Krimi lief der Hochsprungwettbewerb der W50 Frauen ab. Petra Koliwer und ihre Konkurrentin Petra Bajeat, Frankreich , Weltsportlerin 2018 der Seniorinnen lieferten sich ein knallhartes Duell. Die Sprunghöhen 1.40m/ 1.45m/ 1.50m/ 1.55m sprangen die beiden jeweils im ersten Versuch. Bei der Höhe von 1.60m rissen beide Teilnehmerinnen. So musste ein Stechen, zunächst wieder 1.60m, dann niedrigere Höhe über die Goldmedaille entscheiden. Petra Koliwer meisterte unter großem Beifall 1.58m und damit Platz 1 vor der hoch favorisierten Französin, die Sensation war perfekt. Mit dieser übersprungenen 1.58m Höhe erzielte sie zusätzlich einen neuen Deutschen Hallen-Rekord der W50 und Einstellung des Weltrekordes.

Im Weitsprung der Seniorinnen W50 belegte Petra Koliwer mit persönlicher Jahresbestweite von 4.79m im starken Teilnehmerfeld Platz 4.

Bilder: Harald Köhler

Der Stabhochsprung Wettbewerb der M60 entwickelte sich zu einem spannenden Event. 4 Teilnehmer sprangen exakt die gleiche Höhe von 3.35m. Leider konnte Rolf Nucklies nicht in das Medaillengeschehen eingreifen und musste sich nach übersprungenen 3.05m mit Platz 5 zufrieden geben. Nach der verletzungsbedingten Vorgeschichte ist dieses Ergebnis trotdem als Erfolg zu bewerten.

Rolf Nucklies, rechts

Rüdiger Weber (M55) reiste mit großen Gewinnausichten nach Torun, um den Hochsprung WM Titel nach Wiesbaden zu holen.Leider verletzte er sich beim Einspringen und musste seinen Wettkampf – ohne einen Sprung durchgeführt zu haben- beenden, schade