Am 15. August 2026 feierte die Tischtennisabteilung ihr Jubiläum – mit einem Turnier und einem geselligen Abend.

Von Artemij Beloczercev

Das Dreivierteljahrhundert feierte die Tischtennisabteilung des TuS Eintracht Wiesbaden mit einer Premiere: Am vorvergangenen Samstag hatte der Vorstand aktive und frühere Mitglieder zu einem Brettchenturnier in die Turnhalle der Oranienschule eingeladen. Drei Stunden lang spielten die 22 Teilnehmer in fünf Gruppen den Sieger unter sich aus. Die größte Herausforderung war dabei das Sportgerät, denn die Brettchen waren, anders als ein Tischtennisschläger, unterschiedlich groß, dick und schwer. Im Verlauf der Partien kristallisierten sich nach und nach die kleinen und leichten Exemplare als Favoriten heraus. Das spätere Siegerbrettchen kam einem „Schläger light“ dann sehr nahe: es verfügte über einen Griff.

Nach der Gruppenphase, in der jeder gegen jeden spielte, ging es für die beiden Bestplatzierten in die K.-o.-Runde, während für die übrigen Gruppenspieler parallel eine Trostrunde ausgespielt wurde. Auffällig war dabei, dass die Endrundenteilnehmer mitnichten den Sportlern entsprachen, die in der TTR-Rangliste am weitesten oben stehen. Bestes Beispiel dafür war einer unserer Jugendspieler, der es bis ins Achtelfinale schaffte. Dass er dort rausflog, einte ihn mit dem stärksten Spieler unserer Abteilung. Manche Partien entwickelten sich zu regelrechten Marathons. Einmal, nach über 30 Minuten, kam die Zeitspielregel zum Einsatz, um die Spieldauer zu begrenzen.

Im Halbfinale gewann Josua gegen Ken und Sven gegen Jimoh. Im Finale holte sich Josua gegen Sven den ersten Platz und den dazugehörigen Pokal.

Am Abend dann wurden die Feierlichkeiten in der vereinseigenen Berghofhalle fortgesetzt. Nach einer kurzen Ansprache von Abteilungsleiter Norbert Schwenk ging es los. Es gab Käse, vegane und reine Würstchen vom Grill, zahlreiche Mitglieder hatten zudem Selbstgemachtes für das Buffet mitgebracht. Von Zupfkuchen über asiatischen Salat bis hin zu bestem hessischen Spundekäs war für jeden etwas dabei. Die Kinder spielten an den kleinen Tischtennistischen, die extra aufgebaut worden waren, warfen Plumpssäcke und tobten nach dem Ende der Regenschauer im Innenhof. Wer wollte, konnte auf den Tischen sich in eine liebevoll zusammengestellte Abteilungslektüre vertiefen, die Norbert zusammen mit Annemarie Ritter zusammengestellt hatte.

Kurz: Es war ein guter Tag.